Samstag, 30. April 2016

Meine letzte Woche in Elternzeit und ich wollte doch noch so viel machen

14 Monate Elternzeit liegen hinter mir. 14 aufregende, wundervolle und aufreibende Monate. Ich habe die Elternzeit so unglaublich genossen und es wurde mir schon komisch wenn ich an den Moment dachte die kleine Maus in der Krippe abzugeben und wieder arbeiten zu gehen.

Die Krippen Eingewöhnung - Ein Prozess für Mutter (Eltern) und Kind

Nach nun 4 Wochen Eingewöhnung habe ich nicht nur vertrauen gefasst, dass es meinem Kind in der Krippe gut geht und es ihr da auch gefällt, sondern auch ich habe in der Zeit den Gedanken an den Arbeitsalltag verstoffwechselt und freue mich nun darauf. Ein neuer Abschnitt fängt an und die schöne Elternzeit bleibt uns in Erinnerung. Es viel mir wohl diesmal auch so schwer, weil ich meine erste Elternzeit nicht so genießen konnte. Damals war es wichtig den Abschluss zu schaffen und eine Ausbildung zu bekommen. Diesmal war es anders. Ich konnte so viel ausprobieren, mich mit verschiedenen Sachen beschäftigen und neue Projekte anstreben. 
Aber die Zeit zu Hause war auch nervig. Ich habe das Gefühl ich habe eine Matschbirne bekommen. Ich vergesse viel und bin manchmal so tollpatschig. Außerdem wurde es eintönig zuwischen Kind und Haushalt und die Familie sah es auch als selbstverständlich an, dass die Mutti zu Hause ist. Die Elternzeit sollte auch Mädchen-für-alles-Zeit heißen. Das hat mich oft belastet. Ich wollte die perfekte Hausfrau und Mutter sein und habe es nicht wirklich so geschafft wie ich es wollte. Ich muss es ja auch gar nicht und trotzdem setzt man sich unter Druck. 
1 Jahr verging wie im Flug und einiges habe ich nicht so geschafft wie ich es mir vorgenommen hatte, das muss ja aber nicht heißen, dass es niemals wird. 

Mein kleines Abschiedsgeschenk an meine Kangatrainerin

Die letzte Woche noch einmal so richtig genießen

Nun war sie da, die letzte Woche mit Kind zu Hause und ich wollte sie so richtig genießen. Doch als hätte der Körper es geahnt macht mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung und ich bekam Husten und meine Stimme blieb weg. Ich fühlte mich schlecht, wollte nur schlafen und hatte keine Lust. Dabei wollte ich noch 3 Blogbeiträge schreiben, basteln, gestalten und den Haushalt tipi topi machen. Ich wollte backen und die Zeit mit den Kids genießen. Tja nun kam es anders und trotzdem habe ich versucht das Beste daraus zu machen. Ich kämpfe zwar immer noch mit dem Gesund werden bin aber guter Dinge dass es am Montag weg ist. Die Woche habe ich dann noch zum Treffen mit 3 Freundinnen genutzt bevor es wieder schwierig ist mit dem Termin finden. 

Die Kids beim Treffen im Eiscafé

Eine Mama darf nicht krank sein

Natürlich gibt es Familien bei denen werden die Mütter gepflegt und umsorgt, nur leider hatte für mich die Woche keiner Zeit dafür. Im Gegenteil, ich sollte natürlich alles weiter so schaffen wie wenn ich gesund bin. Sich gesund schlafen ist nicht, morgens um 6 raus und Schnitten schmieren dafür. Dann wurde mein Freund am Mittwoch von unserer Katze versehendlich gebissen und ist nun auch krank geschrieben, das Gute dabei ist, er kann die Kleine nächste Woche eher aus der Krippe holen. 
In solchen Momenten wünsche ich mich in meine Kindheit zurück auf die Couch bei meiner Mama mit Fencheltee und Kartoffel-Möhren-Brei. Einfach in die Zeit zurück wo man selbstverständlich umsorgt wird, Ihr wisst schon.
Das Treffen mit den Freundinnen hat mir auch gezeigt, dass es anderen Frauen und Müttern wie mir geht. Sie kämpfen in der Familie ständig um das Thema Haushalt und Co.

Mein Shopping Haul zum Thema Apotheke ;)

Also was wollte ich mit meinem Beitrag sagen, ich bin bereit für die Arbeitswelt und schaue gern auf das vergangene Jahr zurück. Krank sein ist aber echter mist und eine kranke Mutter zu sein noch mehr, gesund ist Mama sein aber wundervoll wenn auch stressig z.B. wenn die Große abends 20 Uhr mit dem Vokabelheft kommt und unbedingt nochmal abgefragt werden möchte. Als Mutter hast Du echt erst Feierabend wenn Du schläfst und selbst der Schlaf ist seit dem Stillen nicht mehr tief und fest ;)

Montag, 25. April 2016

#EineGuteTat


Schon vor Ostern wurde ich per Mail von Wayfair angeschrieben und aufgerufen bei ihrer Blogger- und Charity-Aktion #EineGuteTat mit zu machen. 
Das ganze läuft so, dass Blogger einen Bericht über eine gute Tat in ihrem Alltag berichten und Wayfair für jeden Blogbeitrag zu dem Thema 50 Euro an Habitat for Humanity spendet und somit soziale Hilfsprojekte unterstütz werden. 

Mir gefiel die Aktion doch ich tat mich schwer, mir kamen so viele Ideen für gute Taten, doch ich fand keine Zeit sie durchzuführen. Die letzten Tage habe ich immer wieder überlegt wie könnte der Blogbeitrag aussehen, denn viel Zeit bleibt nicht mehr die Aktion läuft nur noch diese Woche. 
Dann viel mir ein, dass wir eigentlich alle Tag für Tag gute Taten vollbringen und ich nur zu groß dachte. Ich wollte unbedingt etwas an Flüchtlinge spenden, Kekse für die Kita backen und alte Kleider spenden. Das alles werde ich auch noch machen, nur zu seiner Zeit. 

Ich dachte mir es sind auch die kleinen Dinge die wichtig sind und gut sind. 
Allein letztens bei der Eingewöhnung meiner kleinen, als mich ein Krippenkind fragte ob ich ihr die Jacke zu machen kann und dann gleich das nächste meine Hilfe beim Schuhe anziehen brauchte. Ein weiteres fragte mich ob ich ihm die Mütze aufsetzen kann und so ganz nebenbei half ich der Erzieherin die Kinder für den Garten anzuziehen. 
Genauso hilfreich war es letztens ein Paket für den Nachbarn anzunehmen, das half sogar doppelt, dem Postboten und dem Nachbarn.
Einer lieben Bekannten habe ich letztens mit anderen Müttern gut zu gesprochen und Stilltipps gegeben, auch das ist eine Hilfe. Und einer anderen Bekannten habe ich einfach mal mein Ohr geliehen.

Und so sind wir Tag für Tag kleine Helfer und auch mal große. Wichtig ist zur Stelle zur sein wenn es darauf ankommt, sich nicht nur immer um sich zu drehen sondern auch die Augen für seine Umwelt offen zu halten. 

Wie sehen Eure täglichen guten Taten aus? Und wenn ihr einen Blog habt, dann macht noch diese Woche mit bei der Aktion und erledigt so eine gute Tat.

Alle Infos zum Thema findet Ihr unter http://www.wayfair.de/v/eine-gute-tat zum nachlesen.


Samstag, 23. April 2016

Textil stempeln mit Stempel Jazz

Vor ein paar Monaten waren wir auf dem Kreativmarkt in Dresden. Beim stöbern entdeckte ich einen Stand der handgemacht Stempel und Zubehör anbot. Sofort viel  mir das "Textil Stempel Kit" für einen Babybody ins Auge.

Stempeln ist In. 



In dem Set enthalten war ein Body, Textilfarbe, 2 Stempel, ein Schwämmchen, etwas Stoff zum probe stempeln und eine Anleitung. 
Ich durfte mir die Stempelfarbe; Größe des Bodys und die Stempel aussuchen. Die Box gab es dann für ca. 27 Euro. 




An die Stempel, fertig, los!


Bevor es mit dem Stempel los gehen konnte soll laut Anleitung das Textil gewaschen und gebügelt werden. 




Auf eine Untertasse soll etwas von der Stempelfarbe gegeben werden um diese dann mit dem Schwämmchen auf den Stempel zu tupfen. Man muss aufpassen die Farbe nicht zu dick aufzutragen. 


Nach ein paar Probedrucke um zu sehen wie der Stempel sich verhält kann es los gehen. Ich habe den Body frei gestaltet und mit dem Schwämmchen noch etwas experimentiert und das hat richtig Spaß gemacht. Als letzter Satz stand auf der Anleitung: Vorsicht Stempeln macht süchtig. Oh ja, ich habe richtig Lust bekommen weiter zu stempeln. Das tolle ist, ich habe noch viel Farbe übrig und die Stempel kann man auch für Papier verwenden. 
Wenn die Farbe getrocknet ist, dann legt man ein Baumwolltuch drüber und bügelt 5 Minuten die Farbe fest, so soll sie Lichtecht und Waschmaschinenfest werden. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.





Stempel Jazz

Die Firma Stempel-Jazz kannte ich noch nicht und ist eine kleine Manufaktur zwischen Wendland und der Lüneburger Heide. In ihrem Onlineshop und in Ausgewählten Läden werden wunderschöne Stempel und von Hand bedruckte Grußkarten angeboten. Auch Workshops kann man besuchen und sich weitere DIY Tipps auf dem Blog ansehen.
Bisher habe ich die Firma nur auf ihrer Internetseite gefunden, leider finde ich das Kit gerade nicht im Onlineshop, aber auf Nachfrage gibt es das sicher noch. 

www.stempel-jazz.de/

Ich Empfand das Kit super für kreative und unkreative Köpfe. Man hat die Möglichkeit etwas ganz eigenes zu gestalten ohne mega großen Aufwand. Ich kann es mir auch super gut als Geschenk zur Geburt oder ähnliches vorstellen. Ich glaube ich habe ein neues Hobby ;)

Mittwoch, 20. April 2016

Kaffee für die Haut

Wie der guten Morgen Kaffee der Haut gut tut.

Vor einigen Wochen las ich durch Zufall unter einem Beitrag auf Instagram in dem es um ein neues Kaffeepeeling ging, den Tipp die Kaffeepads aufzuschneiden und den Kaffee als Peeling zu verwenden. Kurz habe ich überlegt "warum soll ich mir den Kaffee ins Gesicht machen?", dann kam der Gedanke "warum nicht?"

Erst den Kaffee trinken, genießen und dann ab damit auf die Haut.

Schon seit einer ganzen Weile habe ich mir vor genommen ein neues Peeling zu kaufen, aber warum kaufen wenn eins in meiner Kaffeemaschine liegt.


Für mein Gesicht reicht schon der Inhalt eines Kaffeepads. Das habe ich aufgeschnitten und dann auf die Haut gerieben.


Man sollte beachten, dass man den Kaffee an einem Ort aufträgt den man leicht säubern kann. Ich habe es über dem Waschbecken gemacht, der Kaffee haftet nicht komplett auf der Haut und fällt dadurch beim Auftragen etwas ab vom Gesicht.


Und tatsächlich, der Kaffee fühlt sich super auf der Haut an, er wirkt reinigend und massierend, das Koffein und die Massage regt die Durchblutung der Haut an und im Bad verströmt ein Duft von frischem Kaffee.
Beim Abwaschen muss man zwar sehr aufpassen keine Sauerei zu veranstalten, aber die Haut ist danach super weich und gepflegt. Das Peeling kann man auf den ganzen Körper anwenden.



Das geht natürlich nicht nur mit Kaffee aus den Pads sondern mit dem ganz normalen Filterkaffee.
Mich hat interessiert was mach noch so mit Kaffee machen kann und ich habe einen Link gefunden da stehen noch weitere Tipps drin freundin.de/Kaffee.

Mein Fazit, es muss in diesem Fall nicht teuer sein, einfach den Kaffee trinken und den Satz weiterverwenden. Sehr gut, pflegend und Umweltfreundlich.

Dienstag, 19. April 2016

Ein Alltagsbeitrag über Eingewöhnungshalbzeit und einem chaotischen Montag



Es ist Halbzeit in der Krippen Eingewöhnung und die letzte Woche endete aufregend. Am Donnerstag hat die Maus das erste Mal in der Krippe Mittag mit gegessen und war 2 Stunde ohne mich bei den Kindern. Das klappte sehr gut, leider hatten wir direkt danach noch einen Kinderarzt Termin mit dem Bonus zweier Impfen, das hat sie etwas fertig gemacht. Unser Kinderarzt befindet sich in unserem alten Heimat Viertel und der Mittagsschlaf war eh gegessen, daher beschloss ich mir ein kleine Mittag im früheren Lieblings Café zu gönnen, natürlich wollte die Maus meine Kekse zum Kaffee und auch etwas von meinem Sandwich. 

Immer dann wenn man nicht damit rechnet.

Nachdem ich die ganze Woche nicht wusste was ich in der Zeit ohne Kind machen sollte, hatte ich mir für den Freitag ein Treffen mit einer Mami aus dem ehemaligen Babyschwimmkurs vorgenommen. Wir saßen eine halbe Stunde und ich erzählte ihr gerade, dass die Eingewöhnung inzwischen ganz gut klappt, da klingelt mein Handy. 
"Könnten Sie die Kleine doch schon jetzt abholen, sie weint die ganze Zeit." 
Ich so "Klar, natürlich kein Problem". Das war natürlich wieder passend, gerade wenn man es beschreit kommt es anders. Aber die Mama hatte Verständnis und ich holte die Maus ab. Die Erzieherin und ich wir vermuteten es war für die Maus in der Woche sehr viel was sie erstmal verarbeiten muss oder auch die Impfen die ihr zusetzten. 
Über das Wochenende erholte sich die Kleine, übrigens kämpft sie auch gerade mit neuen Zähnen. 

Neue Woche neues Chaos.

Der Montag startete dann chaotisch. Die große Maus musste 7.45 Uhr an der Schule sein, weil 8 Uhr der Bus zur Klassenfahrt starten wollte. Leider standen wir 7.45 Uhr im Stau, weil ein unter anderem ein Bagger oder Traktor vor uns her schlich und alle Ampeln sich gegen uns verschworen hatten. Punkt 8 Uhr waren wir da, ich verabschiedete sie mit den Worten "schnell, beeil dich, viel Spaß, ich hab dich lieb". Das hat mich richtig geärgert, dass unser Abschied so stressig war. 
Rück zu wollte mich ein Linienbus von hinten anschieben und ein Fahrradfahrer wollte meine Motorhaube küssen, hat es sich dann aber doch glücklicherweise anders überlegt. Ich war mit den Nerven durch und es war noch nicht mal 9.00 Uhr. 
Als ich das Auto parkte hörte ich auf einmal komische Geräusche auf dem Rücksitz, mein Fahrstil war für die kleine Maus zu Achterbahnmäßig und sie übergab sich IN ihren neuen Overall von H&M. Ich nahm sie samt dem Kotzi-Cosi ins Bad, schälte sie aus den Sachen und machte sie frisch, denn es sollte ja noch in die Krippe gehen. 
Glücklicherweise klappte da alles, sie hatte Spaß und gut gegessen. Ganz toll fand ich, dass das Weinen der Maus vom Freitag der einen Erzieherin keine Ruhe ließ und sie nochmal ergründen wollte ob es nicht an etwas anderem lag und tatsächlich. 
Wenn die Kinder für draußen angezogen werden, dann lassen die Erzieherinnen die Tür zur Garderobe manchmal auf, das kannte meine Kleine noch nicht und sie dachte die Mama kommt jetzt und als ich nicht kam fing sie mit weinen an. Die Erzieherin ließ die Tür nun verschlossen und meine Maus hörte auf mit weinen. 
Heute lief nun wieder alles prima und sie war so geschafft, dass ich sie nur noch hinlegen brauchte zum Mittagsschlaf. 




Ja, manchmal läuft es und manchmal nicht, wichtig ist sich das Lachen zu behalten. 
Nun haben wir noch 2 Wochen bis ich wieder arbeiten gehe, ein komischer Gedanke und 2 Abende ohne die Große ist auch total ungewohnt, so sehr die Teenies oder Kinder manchmal nerven, missen möchte man sie nicht. Ich denke aber sie hat richtig viel Spaß und am Mittwoch ist sie ja schon wieder da. 

Mittwoch, 13. April 2016

Selbermacher: Zeit für ein Treppengitter, aber bitte nicht aus dem Laden

Unser Maus krabbelt ja nun wild umher und fängt langsam an zu laufen. Die letzten Monate hieß es das passende Treppengitter zu finden, warum das gar nicht so einfach war und dazu für mich auch noch frustrierend lest Ihr in meinem heutigen Beitrag.



Ich bin ganz froh, dass sich mein Freund bei solche Sachen wie Treppengitter gern einschaltet und da sich schlau macht, Preise und Funktionalität vergleicht. Ich muss dann nur noch ja sagen und meistens sind wir da einer Meinung.
Am Anfang fanden wir uns im ToysRus wieder und waren etwas deprimiert, dass es hier nur eine Marke Treppengitter gab, Hauck. Man kennt die Marke Hauck ja von vielen Sachen und sie ist nicht schlecht. Wir schauten uns das Gitter an, prüften die Sicherheit und Belastung, fanden es nicht optimal, aber beschlossen es bei Amazon zu bestellen. 3 mal haben wir es uns zu schicken lassen und 3 mal ging es wieder zurück. Jedes mal gab es eine andere Magge, bzw. war es so unstabil und wackelig, der Verschluss war aus Plastik und schloss nicht richtig.
Leider hatten andere Mütter keinen besseren Tipp, Safety First sollte noch gut sein, aber haben wir dann nicht getestet. Wir sind anschließend noch in 2 Babyläden gefahren um uns andere Marken anzusehen und da habe ich mich richtig aufgeregt. Für viel Geld werden da Gitter angeboten die mir in dem einem Laden nicht mal ordentlich vom Verkäufer gezeigt werden konnten, an dem einem hing ich wie ein Schluck Wasser, weil ich es einfach nicht aufbekam und musste mir anhören ich brauch da mehr kraft und in dem anderem Laden hat man sich nicht mal die Mühe gemacht die Teile ordentlich aufzubauen, da standen die einfach nur an die Wand gelehnt und die Verkäuferin tat so als würde sie meine Empörung nicht bemerken.

Sehr ärgerlich irgendwie. Wir fragten uns ob wir es zu ernst nehmen oder zu hohe Ansprüche haben, aber kann man bei der Sicherheit des Kindes zu hohe Ansprüche haben?

Das Ende vom Lied: selber bauen.

Mein Freund machte sich einen Plan, fuhr in den Baumarkt, kaufte Holz, Schrauben und Co. und baute innerhalb von kurzer Zeit ein eigenes Gitter. Darauf achtete er, dass die Maus nicht mit dem Kopf zwischen die Stäbe geraten kann. Für das gleich Geld was ein fertiges Gitter gekostet hätte, haben wir nun ein individuelles und für unsere Begriffe sicheres Gitter an dem sich die Kleine Festhalten kann und was richtig gut schließt. Es ist an der Treppe mit einer extra Vorrichtung angeschraubt um nicht in die Treppe bohren zu müssen und an der Wand ist es verschraubt. 


Oben und unten schließen Magneten die ca. 6 Kilo halten
Und zusätzlich schließt noch ein Riegel


Mir ist klar, dass nicht jeder Mann so handwerklich geschickt ist, aber ich finde die Hersteller sollten echt ihre Produkte überarbeiten.

Welche Treppengitter habt Ihr und empfindet Ihr es mit der Sicherheit?

Sonntag, 10. April 2016

Warum ich wohl nie eine Fashionbloggerin werde

Es ist Sonntag Abend, der Mann hat eine Fernsehsendung gefunden die er schauen mag, die Kleinste ist heute seit ein paar Tagen mal wieder ruhig eingeschlafen und die Große schlummert auch, ich finde somit Zeit für einen Blogpost der sich heute um mich dreht. Um mich und um Mode. 

Gestern fuhren wir in die Stadt um ein wenig zu shoppen. Wir wollten hauptsächlich nach Übergangsjacken schauen und nach Oberteilen. Obwohl ich lieber direkt im Laden kaufe als online stresst es mich schon etwas das Kaufhaus zu betreten.
In meiner Vorstellung schlendern wir entspannt von Schaufenster zu Schaufenster, gönnen uns einen leckeren Kaffee, von dem ich dann ein Foto im Social Network teilen kann und mit vollen Tüten fahren wir glücklich nach Hause. 
Doch die Realität sieht wie so oft anders aus. Mich nerven schnell die anderen Menschen, der Kaffee wurde zur Limo und ich wurde wütend, weil ich nichts für mich fand, am Anfang.
Glücklicherweise fanden wir für meinen Freund eine tolle Jacke, doch ich bin echt verzweifelt. Im Moment renne ich in meiner Schwangerschafts-Übergangsjacke rum, eine Art Parker, aber die ist viel zu Groß und ich sehe darin aus wie der Typ aus "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast". Die Jahre davor hatte ich einen wirklich schönen Mantel von H&M, dem sieht man leider aber auch inzwischen an, dass der schon ein paar Jahre alt ist. 

Mein geliebter "alter" Mantel


"Mama, das passt nicht zu Dir."

Nun gut ich wollte gern wieder einen Mantel oder einen Parker, gern etwas elegantes nichts sportliches. Das Problem was ich habe ist meine Körpergröße und meine "breite" Hüfte. Eine Größe 40 ist mir an den Armen schon zu lang, aber ich bekomme die Jacke nicht zu. Normal greif ich schon zur 40 oder zur M, aber diesmal hatte ich das Gefühl die Mode oder der Trend steht nicht auf meiner Seite. Im H&M bekam ich keine Jacke zu, bei der einen sah es so aus als bräuchte ich Schulterpolster, im Zara war alles zu lang, mit einer Körpergröße von 1,58 m ist die aktuelle Maximode nichts für mich, leider einige Mäntel fand ich richtig toll. Im Esprit fand ich gar nichts und im Kult gab es tolle Jacken die 150 € bis 200 € kamen. 

Gutes hat seinen Preis oder auch nicht.

Da bin ich auch schon beim nächsten Thema. Ich weiß Gutes kostet auch manchmal mehr, aber ich gebe keine 100 € für eine Jacke aus. Schon gar nicht wenn ich weiß, dass die Marke auf der selben Stange produziert wird wie H&M oder so. Ich weiß auch nicht das war alles so frustrierend und unbefriedigend. 
Meinem Freund kam dann noch die Idee Primark aufzusuchen. Er hoffte meine Laune würde sich da bessern und siehe da, hier gab es Jacken die modisch waren und mir passten. Ich weiß es heißt Primark=Ausbeutung aber ich muss doch auch sehen wo ich bleibe. 
Wie viel jemand für Klamotten ausgeben mag ist natürlich seine Entscheidung, aber wie viel darf und sollte gute Kleidung kosten. Woher weiß ich ob das Kleidungsstück sein Geld wert ist und warum passt mir einfach nichts aus den anderen Läden? 
Als wir so liefen vielen meinem Freund und mir jede menge Passanten auf die alle komisch aussahen. Mein Freund meinte zu mir: "Ich hoffe wir haben den Modeumschwung nicht verpasst." Nicht dass wir auf einmal hängen geblieben sind, wie die Schulterpolster und Karottenhosen Menschen. Glaube ich aber nicht, denn ich interessiere mich schon für Mode. Im Moment, glaube ich, ist alles Trend, Hauptsache man fällt auf. Mir ist aufgefallen, dass man jetzt zu allem weiße Turnschuhe trägt. Zu Jeans, Leggings, Mantel oder Kleid. Das ist ein Trend den ich nicht mit machen werde, das gefällt mir gar nicht, aber ich fand noch nie Turnschuhe toll außer im Sport. 

Auch die Treter sind schon etwas älter


Fashionblogger zeichnet aus, dass sie offen für Neues und Anderes sind, dass sie sich keine Platte machen wie sie aussehen oder eben doch bzw. sie ändern gern auch mal ihren Style. Ich hingegen bleibe meinem Style treu und mach hin und wieder mal ein Upgrade. 
Liebe Modefirmen denkt doch auch mal an die kleinen, breiten Menschen, die würden auch gern Eure Mode tragen, aber ich kaufe mir eben keine Jacke die ich nicht zu machen kann oder die ein Vermögen kostet. Drum werde ich wohl nie Fashionbloggerin außer vielleicht es ginge um Kindermode :D
Wie geht es Euch so? Seid ihr Fashionblogger oder Modebegeistert? Habt Ihr auch Probleme das passende zu finden? Oder könnt Ihr mir Marken oder Shops empfehlen? Was tragt Ihr so gern und welchen Trend würdet Ihr niemals mit machen? 
Ich freue mich auf Eure Kommentare. Habt einen angenehmen Wochenstart.

Freitag, 8. April 2016

schaumalhereinkaffeeklatsch - die erste Woche Kita Eingewöhnung

Diese Woche war ein Auf und Ab der Gefühle, Eindrücke und eine Vorschau auf den kommenden Alltag. 




Seitdem die Maus auf der Welt ist habe ich diesen Tag ganz weit weg von mir gehalten. Ein Jahr ist lang und die Kita Eingewöhnung noch ewig weit weg, es kommt mir so vor als hätte ich das gestern erst gedacht. 

Der erste Tag der Eingewöhnung ist gekommen.

Es ist Montag, 9.45 Uhr. In 15 Minuten müssen wir an der Gruppentür stehen und wir haben unsere erste Kita Eingewöhnungsstunde. Vor lauter Aufregung habe ich ein paar Sachen vergessen die ich schon mitbringen wollte, egal. Wir sind angekommen, das kleine Jäckchen ist schnell an den Hacken gehangen und die Hausschuhe sind schnell angezogen. Die Erzieherin begrüßt uns: "Guten Morgen Mama und guten Morgen kleine Maus". Sie ist nett und man merkt sofort ihr Herz ist am rechten Fleck und ganz doll bei den Kindern, nach ihrer Aussage auch die Voraussetzung für den Beruf Erzieherin. 
Sie stellt mir einen kleinen Stuhl hin und ich setze die Kleine auf den Boden. Es ist ganz schön Action im Zimmer. Der kleine Paul fühlt sich heute nicht so und weint sehr, 2 andere Mädels spielen Puppenmutti, Jonas hat gerade einen anderen Jungen gehauen und Josephine klemmt sich eben mal die Finger ein. Meine Maus staunt, eigentlich ist sie sehr offen für Kinder und nette Menschen, aber hier überrollen sie die Eindrücke. Die Großen gehen mit der zweiten Erzieherin raus in den Garten und es kehrt etwas Ruhe im Zimmer ein. Meine Maus fängt an das Zimmer etwas zu erkunden und brabbelt auch schon etwas für den ersten Tag nicht schlecht. Mir fällt ein Stein vom Herzen als die Stunde rum ist und wir wieder gehen. Nicht weil es mir nicht gefallen hat, einfach weil es für uns beide anstrengend war.

Wie war das damals vor 10 Jahren noch gleich.

Immer wieder erinnere ich mich an die Eingewöhnung meiner Großen, sie war damals 4 Monate älter und konnte schon etwas laufen, aber sie wich mir nicht von der Seite, fing sofort an mit weinen wenn sie angesprochen wurde oder andere Kinder zu ihr kam. Als ich für eine Weile ging, weinte sie so lange bis ich weider kam. Das zerriss mir schon das Herz damals, aber ich wusste es muss sein, die Ausbildung beginnt und mein Kind muss betreut werden. Auch das haben wir geschafft.

Tränen gehören dazu.

Am Dienstag folgten Tränen, denn jemand ist meiner Maus auf die Hand getreten. Mittwoch sollte ich dann das erste Mal aus dem Raum, das ging 5 Minuten gut, dann gab es einen Zusammenstoß mit einem anderem Kind und sie weinte wieder, wollte sich nicht beruhigen lassen. Am Donnerstag lief es besser. Die 10 Minuten ohne mich verbrachte die Maus am Fenster und beobachtete die großen Kinder draußen. Heute am Freitag blieb ich dann schon 25 Minuten draußen, es wurde kurz geweint wenn die Tür aufging, sie dachte wohl ich komme rein, aber sie ließ sich beruhigen und schenkte der Erzieherin zum Wochenende auch ein Lächeln. 


Das wird schon.

Die Eingewöhnung ist ein krasser Abnablungsprozess, für Kind und Eltern. Habe ich sie noch nie großartig allein gelassen außer beim Papa, soll sie nun nach 3 Tagen allein bei einer, ihr noch unbekannten, Person bleiben. Hier muss schnell großes Vertrauen aufgebaut werden. Und die Eltern, die müssen auch lernen, dass da nun eine Person ist die sich herzlich um ihr Kind kümmert, auch wir Eltern müssen Vertrauen aufbauen und lernen los zu lassen, was nach einem Jahr Baby festhalten richtig schwer ist. 
Ich gebe echt zu, so einfach wie andere sagen ist das nicht. Man lacht nach außen hin, aber innerlich trauert man schon etwas, klingt vielleicht übertrieben, aber es ist einfach so.
Das Vertrauen habe ich gewonnen als ich mit im Zimmer saß, ich bekam einen Einblick in den Ablauf und Umgang mit den Kindern. Ich lernte die Kinder selber kennen die auch schnell auf mich zu kamen und mir ihr Spielzeug zeigten, auf meine Kleine kamen die Größeren zu und streichelten ihr über den Kopf, wir waren akzeptiert. 
Beim Warten vor der Tür kamen die Kinder die raus in den Garten gingen auf mich zu und fragten ob ich ihnen die Jacke anziehen könnte, aus einem Kind wurden 5 und ich für 5 Minuten eine Erzieherin. Zum Jacke anziehen, kam eine Hose, 2 paar Schuhe und 3 Mützen die ich anzog. Und die Kinder waren so lieb, mit einem Junge unterhielt ich mich über seine tolle grüne Mütze und dass er ja eben 3 Jahre geworden ist. Auch das gab mir ein gutes Gefühl. 

An alle Erzieher und Erzieherinnen die ihren Beruf mit Liebe machen: Danke!

In dieser Woche habe ich auch einen riesen Respekt vor dem Beruf des Erziehers bekommen, ich wusste schon immer das ist ein harter, aber auch schöner Job. Manchmal kam mir selber der Gedanke mal Erzieherin zu werden. 
"Es ist immer irgendetwas" sprach heute die Erzieherin meiner Kleinen zu mir und wischte den Boden an der Stelle wo kurz zu vor ein kleines Mädchen in die Hosen gemacht hatte, weil sie es wohl nicht mehr halten konnte. "Eigentlich klappt das, aber wir üben ja noch" sprach die Erzieherin. Ich dreh mich um und helfe einem kleinem Jungen der sich gerade die Finger zwischen zwei Stühlen einklemmt. Ein andere Jung holte sich ein paar Minuten später eine dicke Beule am Kopf. Die Tage davor schlug sich ein Kind die Lippe im Garten beim Spielen auf, ein Papa musste darauf hin gewiesen werden, dass er die Kinder nicht vom Gartenzaun zu fotografieren hat und es wurde Kindergeburtstag und Abschied gefeiert. 
Mir wurde bewusst Erzieher machen all das was wir Mütter auch machen nur nicht mit einem oder zwei Kindern sondern zu zweit mit 15 Kindern. Sie bräuchten 10 Hände und 20 Augen, echt eine krasse Leistung. Von daher gebe ich der Erzieherin vollkommen recht diesen Beruf kann man nur mit Begeisterung, Herzblut und starken Nerven machen, es ist eine Berufung und eine der wichtigsten Aufgaben im Leben, diese Menschen erziehen unsere Kinder mit und bereiten sie mit vor auf das kommende Leben. Dazu gehört leider auch mal die eine oder andere Träne, das zusammenstoßen mit einem anderen Kind oder auch einfach mal eine schlechte Tagesform. 



Nun ist erstmal Wochenende und wir schöpfen Kraft für die nächste Woche. 
Was habt Ihr so für Erfahrungen bei der Eingewöhnung gemacht?

Montag, 4. April 2016

Filmempfehlung Disneys Zoomania - Ein Film der mitreißt.



In den Osterferien äußerte meine Große den Wunsch mit mir ins Kino zu gehen. Den Film hatte sie schon ausgesucht: Zoomania. Ein Computeranimierter Film der seit dem 3. März im Kino läuft. 
Am Samstag war es soweit. 
Mit Animationsfilmen ist es ja immer so eine Sache, sie sprechen mich selten an und ich schau sie meistens den Kindern zu liebe, aber diesmal war es anders.

Die Story

Der Film spielt in einer Welt ohne Menschen bewohnt von Tieren die sich Menschen ähnlich organisiert haben. Das heißt sie sprechen und arbeiten wie wir mit einem Unterschied kleine Tiere sind für die kleinen und unscheinbaren Aufgaben da und die großen Tiere für die heldenhaften und aufregenden. Eine kleine Häsin namens Judi Hopps möchte das ändern und fühlt sich dazu berufen die Welt besser zu machen in dem sie der erste Hase bei der Polizei wird. 
Sie lässt sich nicht von ihrem Traum abbringen und kämpft hart, beweist es allen die nicht an sie glauben trotz aller Probleme die ihr dabei begegnen. 

Mehr möchte ich zu der Story gar nicht verraten.

Meine Meinung und mein Eindruck

Schon in den ersten 5 Minuten gefiel mir der Film. Er entpuppte sich als perfekte Mischung von süßen Disney Charakteren und spannender Geschichte mit mehreren Aha Momenten. Immer wenn man sich die Geschichte im Geiste zu Ende gesponnen hatte, kam es doch anders. 
Außerdem zeigt Disney hier wie unnötig und unsinnig Vorurteile auf der Welt sind, dass Jeder mit Jedem befreundet und zusammen arbeiten kann. Diesen Punkt fand ich für die heutige Zeit besonders wichtig. 

Unterstrichen wird die Geschichte von den fabelhaften Synchronsprechern unter anderem Josephin Preuß und Rüdiger Hoffmann. Josephin Preuß habe ich das erste Mal auf dem Kika in "Schloss Einstein" gesehen. Sie hat eine tolle Karriere gemacht, zuletzt sah ich sie in der ZDF Produktion "Das Adlon". Sie leiht ihre Stimme, mit viel Wiedererkennungswert, der charmanten Judy Hopps. 

Schlusswort

Selten habe ich bei einem Kinderfilm so gelacht und mitgefiebert, definitiv ist "Zoomania" ein Film für die ganze Familie in dem es humorvoll, spannend, lustig, emotional und actionreich zu geht.Der Zuschauer wird zum Detektiv. Den Punkt auf das I setzt Disney natürlich mit der passenden Filmmusik diesmal mit dem passendem Titelsong "Try Everything" von Shakira. 
Wenn Ihr demnächst plant mit Euren Kids das Kino zu besuchen dann ist dieser Film echt sehenswert und am besten geht Ihr Samstag Mittag bei Sonnenschein, da ist nämlich nichts im Kino los und Ihr habt den Saal für Euch :D

Freitag, 1. April 2016

SchaumalhereinKaffeeklatsch: Die perfekte Mutterrolle, Hausfrau, Karriere oder beides?

Beim gestrigen Warten beim Zahnarzt im Wartezimmer blätterte ich in einer Zeitschrift und mein Blick flog über einen Artikel der sich mit dem Thema der Mutterrolle in der heutigen Gesellschaft beschäftigte. Grob stellte man fest, dass bei allen Versuchen die Frau mehr in die Arbeitswelt einzubeziehen bzw. mit dem Mann gleichzustellen das alles für die Frau keine Rolle mehr spielt sobald sie Mutter geworden ist. Frauen machen die besseren Abschlüsse und Qualifikationen, stellen dies aber alles hinten an wenn sie für ihr Kind da sein wollen. Sicherlich gibt es auch Frauen die sehr gern in ihrem Job arbeiten und diesen der Familienplanung vorziehen oder eben versuchen alles unter einem Hut zu bekommen.



Als ich das erste Mal schwanger war wurde mir sofort klar ich muss Geld verdienen um für mein Kind da zu sein. Damals hatte ich auch nicht den perfekten Partner, aber es hieß ja immer man muss seinem Kind etwas bieten. Also schmiss ich meinen Plan eine Schulische Ausbildung zu machen über den Haufen und machte mich auf die Suche nach einer Ausbildung. Glücklicherweise bekam ich eine und die Zukunft war gesichert. Das bedeutete mein Kind kam mit 1,5 Jahren in die Kita und das Montags bis Freitags von 7 bis 17.30 Uhr. Anders war es nicht möglich, es war anstrengend da ich auch noch kein Auto hatte und manchmal ging es mir auf den Keks wenn man mich darauf ansprach und meinte ob das denn sein muss, ja es musste sein, aber es hat meinem Kind nicht geschadet. 

Jetzt beim Zweiten Kind bin ich wieder mit dem Thema konfrontiert. Aber der Plan ist weiterhin Vollzeit zu arbeiten, das Kind geht nun mit 14 Monaten schon in die Kita, diesmal bin ich aber nicht allein sondern kann den Partner voll einbeziehen. Das bedeutet die Maus muss nicht immer bis zum Schluss bleiben und auch nicht immer die ersten sein. Inzwischen bin ich ja auch nicht mehr in der Ausbildung und kann meine Arbeitszeit dank Gleitzeit etwas verschieben, aber trotzdem werde ich wieder voll arbeiten. 

Warum?

Ganz einfach, nach nun bald 10 Jahren in meinem Betrieb verdiene ich mit 27 einfach noch nicht so nach meinen Vorstellungen, dass ich einfach auf das Geld verzichten könnte wenn ich jetzt z.B. verkürzt arbeiten gehen würde. Machen wir uns nichts vor, die Kita muss bezahlt werden und auch ein gewisser Lebensstandard der nicht mal aus Luxus besteht. 
Natürlich wäre ich auch gern noch etwas zu Hause geblieben, sich den Tag selbst einzuteilen ist schön, bringt aber auch die Gefahr mit in einen Hausmutteltrott zu verfallen. Ich kenne aber auch einige Muttis die noch eine ganze Weile zu Hause bleiben, weil sie es wollen, weil sie es sich leisten und weil sie es sich noch nicht vorstellen können das Kind abzugeben und wieder arbeiten zu gehen. 

In dem Artikel stellte man fest, dass das Modell der Hausfrau nie weg war und das Frauen es sogar genießen Hausfrau zu sein. Eine Frau schrieb, es ist ihre Art der Emanzipation zu entscheiden ob sie zu Hause bleibt oder ob sie arbeiten geht. Sie arbeitet 2 Tage in der Woche und das reicht ihr. 

Die Vorstellungen der Selbstverwirklichung gehen weit auseinander und es kommt wirklich auf die Frau selber an wie sie sich das Muttersein vorstellt und in welcher Rolle sie sich sieht. 
Ich für mich finde es wichtig einen Ausgleich zum Hausfrau und Mutter sein zu haben. Auf Arbeit habe ich einen ganz andere und eigene Aufgabe und verdiene Geld. Zeit mit meinen Kindern kann ich trotzdem verbringen, wenn auch nicht so viel, aber auch den Kindern tut es gut mal in einer anderen Umgebung zu sein, es gibt ihnen noch mehr Struktur und ganz wichtig für Mutter und Kind: Soziale Kontakte

Und wer für sich beschließt zu Hause zu bleiben, der hat sich finanziell sicherlich darauf eingestellt und gibt seinem Tag auch Struktur, er ist dann sicher einfach der Typ der gern den Haushalt schmeißt und sich darin verwirklicht, darf sich dann aber nicht beschweren wenn es eintönig oder langweilig ist. Jedoch findet man immer etwas zu tun und mit Kind wird es wohl nicht langweilig. 

Die Zeit für mich zu Hause war eher ein laaaaaanger Urlaub in dem ich mir keine Sorgen um Arbeitsbeginn machen musste, vormittags in Ruhe Frühstücken und über den Tag viel kuscheln konnte. Den Tag durfte ich mir selber strukturieren und neue Hobbys entdecken. Für die Ewigkeit kann ich mir das aber nicht vorstellen. 
Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich gern von 8 bis 15 Uhr arbeiten und das bei vollem Gehalt :D 



Wie ist da Eure Meinung? In welcher Rolle befindet Ihr Euch oder welche Rolle ist für Euch optimal? Hat sich mit dem Muttersein auch Eure Einstellung zu Arbeit geändert? 

Für mich ist ganz klar ich Arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten, aber das Arbeiten ermöglicht mir eben auch einige Dinge im und um zu Leben.