Freitag, 25. März 2016

Zu Ostern kehrt der Frühling bei uns ein - schnelles Oster DIY

Dieser Beitrag ist reich an Fotos und ich möchte Euch ein paar DIY Inspirationen für den Frühling und das Osterfest geben. Ich habe es tatsächlich dieses Jahr geschafft pünktlich zum Frühlingsanfang und zu Ostern die vor und in der Wohnung zu dekorieren. Ich habe ein paar Blumen und Sträucher gekauft und diese zu einem Türkranz und Ostersträuse verarbeitet. Außerdem viel mir spontan eine kleine Bastelei ein, neben den traditionell selbst bemalten Ostereiern für die Familie, ist das eine schöne Bastelidee die auch meiner Großen gefallen hat ohne großen Aufwand.





Den mini Blumentopf habe ich mit Edding etwas verziert und dann mit Hilfe eines Drahtes auf den Kranz gebunden, man kann ihn auch mit Heißkleber befestigen, das ist sicher einfacher. 



Mit dem Edding habe ich auch meine "alten" Plastikeier aufgehübscht.



Einem weiterem mini Blumentopf habe ich ein freches Osterhasengesicht verpasst. 



Den Küchentisch schmücken frische Narzissen. 


Oster-Blumentopf-Deko DIY


Ihr benötigt, Holzscheibchen, entweder selbst gesägt oder im Bastel-/Dekobedarf gekauft, einen Edding oder andere Wasserfeste Farbe, Pfeifenreiniger, Holzspieße und eine heiß klebe Pistole.


Auf die Holzscheibe ein Gesicht malen.


Aus den Pfeifenreinigern Ohren formen.


Die Ohren und das Holzstäbchen mit dem Heißkleber an der Rückseite der Holzscheibe befestigen. 


Fertig, natürlich kann man auch noch andere Motive daraus zaubern wie z.B. ein Osterei.

Bastelt und dekoriert Ihr auch gern zu Ostern? Ich muss jetzt noch Eier ausblasen, die Große möchte dann welche bemalen. Ich hoffe Ihr habt einen schönen Karfreitag. 

Sonntag, 20. März 2016

SchaumalhereinKaffeeklatsch: Die Krippeneingewöhnung steht kurz bevor und was mich noch so bewegte.

Auch wenn heute Sonntag ist, tun wir einfach mal so als wäre Freitag und ich berichte Euch was mich die Woche sehr beschäftigt hat. 
Zu allererst war am Montag die Freude riesig, da ich meine Karte für das Paul McCartney Konzert in Berlin geholt habe, ich bin ja ein mega Beatles und Paul McCartney Fan und bin fast umgefallen als ich hörte er kommt nach Deutschland, ich muss unbedingt zu diesem Konzert und nun wird es auch so werden, ich freu mich schon total auf dieses Erlebnis. 



Als Nächstes beschäftigt mich schon seit einer Weile der Fakt, dass meine Maus ab Mai die Krippe besuchen wird. Ich hatte schon Angst, dass erst ab Mai die Eingewöhnung beginnt, weil ich auch ab Mai wieder voll Arbeiten werde. Ich wusste also noch nicht wie ich das alles unter einen Hut bekommen sollte und als hätte mich die Leiterin erhört (gut ich habe ihr eine Mail geschrieben) rief sich mich an und meinte der Platz wäre schon ab April verfügbar. Ich habe mich so gefreut, da wir nun ganz entspannt die Eingewöhnung machen können, gleichzeitig wurde ich etwas traurig da nun das Ende der Elternzeit und der Zeit zusammen mit dem Baby zu Hause unmittelbar bevor steht. Nun kann man die Tage fast an den Händen abzählen, ganz komisch das Jahr verging so schnell, aber es war wunderschön. Und aufs Büro und die Kollegen freue ich mich auch mehr und mehr und ich glaube der mini Maus wird es gut in der Krippe gefallen. Ich stell mir das schon so süß vor wie sie mit ihren mini Beinchen zwischen den Kindern umher läuft. Ich bin schon sehr gespannt auf die Zeit, einer weiterer neuer Abschnitt steht bevor und die einzige Zeit im Leben in der man durchgängig mit dem Kind zusammen zu Hause ist (außer Urlaub und Krankheit) endet. Aber so ist das und das ist auch gut so. Ich bin mir sicher wir haben die Kleine gut darauf vorbereitet. Ich freu mich wirklich auf die Kitageschichten und darauf zu sehen was sie so lernt und wie sie mit den anderen Kindern umgeht nur eins brauch ich nicht und das sind die Krippenkeime. Auch wenn es ja schon fast Standard ist, dass die Kinder am Anfang ganz viel krank sind, hoffe ich trotzdem, dass es uns verschont bleibt. 
Definitiv habe ich dann noch mehr für den Blog zum Berichten. 




Desweiteren regten mich meine Haare mal wieder auf. Mir sind durch die Schwangerschaft und das Stillen, normal, viele abgebrochen. Diese wachsen glücklicherweise nun nach und das sieht aber aus. Viele sagen abschneiden hilft, das möchte ich aber nicht, aber es ist gerade wieder zu Mäuse melken. Sicher bevor ich wieder arbeiten gehe steht der Frisör Besuch auf dem Plan, aber es muss doch auch so irgendwie etwas geben was ich für meine Haare tun kann. Ich weiß, dass man sie nicht überpflegen sollte, bin auch zu einem Shampoo gewechselt was ohne Silikone und Sulfate ist, dazu vegan und co. Aber ich müsste sie theoretisch gerade täglich waschen damit sie gut aussehen. Sollte ich über ein Trockenshampoo nachdenken? Haben Leser oder Beautyblogger unter Euch einen Tipp für mich? Schwört Ihr auf irgendetwas? Wie schaffen es manche unter Euch so tolle Haare zu haben? Was ist Eure Haarroutine? Oder liegt es wirklich nur an der Veranlagung? Meldet Euch doch bitte.



Abschließend möchte ich noch etwas zum tragischen Tod von Herrn Westerwelle sagen. Ich war ehrlich geschockt am Freitag als ich es hörte. Schon wieder ist jemand verstorben der mich in meiner Kindheit begleitet hat. Nicht weil ich ein FDP Fan war, sondern er war einfach immer präsent in den Medien. Ich wusste von seiner Erkrankung, dachte aber auch es ginge ihm besser. 
Ich lernte Herrn Westerwelle durch die Wochenshow kennen mit 7 oder 8 Jahren. Einige von Euch erinnern sich vielleicht an "Guidos Tagebuch".
Ich empfand ihn, ohne ihn selbst persönlich gekannt zu haben, als einen sympathischen und hurmorvollen Menschen. 

Montag, 14. März 2016

Unser Wochenende im Rückblick - Papa allein zu Haus

Und wieder viel der Freitagsklatsch aus, es war einfach unheimlich viel los. Am Wochenende hatte ich einige Veranstaltungen und vor allem Erlebnisse die ich mit Euch teilen möchte, aus diesem Grund gibt es nun einen Rückblick auf unser Wochenende.

Unser Fotofinish
Ich weiß ich muss unbedingt etwas mit meinen Haaren machen, im Moment züchte ich sie noch ein wenig, da sie endlich nicht mehr ausfallen sondern wieder wachsen.

Am Freitag war ich mit einer Freundin auf einen Kaffee verabredet. Ich sehe sie sehr selten, da sie sehr viel unterwegs ist, aber wenn sie mal in der Stadt ist, versuchen wir uns zu treffen. Ich war mit Kinderwagen und Straßenbahn unterwegs und hatte gegen Ende ein paar Situationen die wieder so typisch waren. Ich war gegen halb 2 zu Hause, nachdem meine Bahn, mit der ich fahren hätte müssen, erst in 20 Minuten gekommen wäre und ich mich entschied den gesamten Weg zu Laufen. 2,8 km bin ich gelaufen mit Kinderwagen, klingt nicht viel, aber hat sich doch gezogen. Das mini Kind hat so ihren Mittagsschlaf schon im Wagen erledigt. Zu Hause angekommen gab es dann endlich etwas zu essen und ich begann mit dem Kuchen backen. 

Ja, ich habe wieder einen Kuchen gebacken. Diesmal für eine Baby Party die am Samstag stattfand. Ich wollte eine Thementorte machen, ihr wisst schon so mit mehreren Böden, leckerer Füllung und schön passend dekoriert. Ich habe es auch geschafft, leider musste ich immer wieder unterbrechen, da die Große am Freitag noch Akrobatik Training hatte und ich sie fahren musste. Das hieß immer wieder ein bisschen backen, dann Töchter einpacken, los fahren und so weiter. Am Abend konnte ich den Kuchen dann fertig stellen. 1.00 Uhr war er fertig. Tja und dann wollte ich der Schwangeren noch eine selbst geschneiderte Hose schenken, der Stoff lag auch schon einige Wochen da, nur bin ich nie dazu gekommen. Ich glaube ich brauch immer etwas druck bevor ich so richtig anfange. Bis 4.00 Uhr habe ich an der Hose gesessen, den Rest musste ich nach ein paar Stunden Schlaf fertig stellen. 

3 Biskuit Böden gefüllt mit Himbeercreme,
überzogen mit Vollmich-Ganache und Marzipandecke

Gegen Mittag startete ich dann zur Überraschungsparty. In meiner Aufregung stieg ich in die falsche Bahn ein, obwohl ich mit der anderen direkt hätte durchfahren können, mit einem kleinen Umstieg kam ich aber pünktlich an. Die Party war toll und erinnerte mich so an meine eigene vor einem Jahr im Januar. Bei meiner Großen hatte ich keine, obwohl ich schon damals aus dem Fernsehen sowas kannte, aber eine Pullerparty gab es. Umso mehr genoss ich die Party bei meiner Kleinen, mit der ich wirklich überhaupt nicht gerechnet hatte. Vor allem ist es schön jetzt Freunde zu haben die auch Kinder haben und bekommen, das fehlte mir schon bei meiner Großen damals. Jetzt kann man sich so schön austauschen. Ich fühlte mit der Überraschten so mit und mir zitterten sogar die Hände vor Aufregung. Ich erinnere mich noch genau an die Wochen vor der Geburt und auf das Warten. An die freie Zeit die man nur aus dem Urlaub kennt. Einfach schön. 

Eine Freundin zauberte so einen süßen
Kinderwagen Obstsalat
Gesunde Cocktails gab es auch

In der Zwischenzeit schmiss der Papa zu Hause den Haushalt mit den zwei Mädels. Und er hatte beide Hände voll zu tun. Mitten im Aufräumen drückte ihm die Große das kleine Mädchen in die Hände welches sich eben vollgekotzt hat. Das war das erste Mal und er war überrumpelt, auch weil die Große sich auf den Boden schmiss, weil sie die Kotze der Kleinen nicht weg machen wollte, was wir auch verstehen, aber in dem Moment musste sie behilflich sein. Der Papa musste das mini Kind komplett waschen und umziehen und sich selber gleich mit. Die Ursache war auch schnell gefunden. In letzter Zeit steckt sich die Kleine alles (un-)mögliche in den Mund, nichts ist vor ihr sicher. Und in der Kotze fand der Papa ein Silvester Konfetti aus Plastik. Der Kleinen ging es dann wieder gut, wir sind noch mehr hinterher aufzupassen und die Große hat sich auch wieder beruhigt. Abends ging es noch einkaufen und dann auf die Couch. 

Am Sonntag stand für die Große und mich der nächste Termin an. Eine Wanderung mit ihrer ehemaligen Grundschulklasse durch die Dresdner Heide. Die Kleine habe ich beim Papa gelassen, diesmal ohne Zwischenfälle. Wieder ging es mit Bus und Bahn durch die Stadt und dann 2 Stunden, Berg auf und Berg ab, durch den Wald. Es war ganz schön kalt, leider, aber die Natur und das Lungenlüften hat schon gut getan. Außerdem hat es fit gehalten und sicher auch ein paar Kalorien verbrannt. Es war super schön die anderen Kinder mal wieder gesehen zu haben und festzustellen wie groß sie in einem halben Jahr schon wieder geworden sind. Noch schöner war es aber, dass die Kids miteinander umgingen als wären sie immer noch in einer Klasse. Einfach wunderbar und ich glaube auch nicht typisch. Man merkt einfach dass es eine tolle Klasse war und dass sich die Eltern auch toll verstehen. 
Der restliche Sonntag verging gemütlich. 




Fazit, ich bin ganz schön viel gelaufen, habe aber viel erlebt. Der Montagvormittag gehörte ganz der kleinen Maus, bis auf ein kurzes Bad was einfach nötig war. Aber bis zum Mittag haben wir ganz viel gekuschelt, gespielt und Spaß gemacht. 

Wie war Euer Wochenende und habt Ihr auch manchmal so total ausgebuchte Wochenenden? Und wart Ihr auch schon mal auf einer Babyparty oder hattet selber eine?
Ich wünsch Euch eine schöne Woche. 

Dienstag, 8. März 2016

Heute vor 11 Jahren - Eine emotionale Zeitreise



Die Kinder schlafen und ich sitze hier, vor dem Baby Fotoalbum meiner großen Tochter. Ich blättere so durch und versetze mich 11 Jahre zurück in den Kreißsaal, es ist 22.19 Uhr zu dieser Zeit vor 11 Jahren befand ich mich bereits in der heißen Phase. 
Meine Große hatte heute ihren 11. Geburtstag, ihre erste Schnapszahl. Wenn ich mir das Geburtstagsfoto von vor einem Jahr anschaue sehe ich doch deutlich wie sie in diesem Jahr gewachsen ist und sich entwickelt hat. Nie zuvor war die Entwicklung so eindeutig. Ja, nun verlässt sie so langsam merklich das kindliche Alter und wird immer mehr flügge, nabelt sich ab und formt ihre Persönlichkeit. Zwar dauert das alles auch noch eine Weile trotzdem ist es echt verrückt. 
Uns verbinden intensive Momente, Erlebnisse und Jahre. Sie ist meine Erstgeborene, sie ist mein Schicksal und hat mein jetziges Leben so geprägt und dazu gemacht was es ist. Ich bin mit ihr zusammen groß geworden, ich habe dank ihr viel gelernt. Seit meinem 16 Lebensjahr bin ich für sie da und werde es immer sein. 

Ich war 15 und stand im Bad, der Blick auf einen Schwangerschaftstest gerichtet, den ich meiner Mama zu liebe durchführte um ihr doch endlich zu beweisen, was ich in Wirklichkeit nicht wahr haben wollte. Vor der Badtür meine Mama, die darauf wartete Gewissheit zu haben, egal welche. 
Die ganzen Sommerferien waren komisch, das Frühstück schmeckte nicht, bzw. hatte ich oft keinen Hunger. Außer im Holland Urlaub mit meiner Schwester und meinem Schwager, da stürzte ich mich auf das Frühstücksei. Am Strand holte ich mir einen deftigen Sonnenbrand, den wir mit Quark kühlten, danach hatte ich so einen Hunger, dass ich den restlichen Quark verspeiste. 
Im Nachhinein sind das natürlich alles Anzeichen, aber nicht für eine 15 Jährige die in einem Moment zu naiv war. 

Es war ein Freitag im August 2004, am Montag sollte die Schule beginnen, endlich 10. Klasse, endlich an der Spitze der Klassen angekommen, endlich Abschluss und Abschlussfahrt. An diesem Freitag saß ich im Wartezimmer einer Frauenarztpraxis zusammen mit meiner Mama und dem positiven Schwangerschaftstest. Ich weiß nicht mehr wie ich mich fühlte, ich glaube ich war in einer Zwischenwelt zum Selbstschutz. Ich zubbelte nervös an meinen Baggy Pants bis die Ärztin uns herein rief. Sie war sehr nett und einfühlsam. Sie setzte den Ultraschallkopf auf meinen Bauch und da war sie auch schon, eine kleine Bohne, deren Herz kräftig schlug und zeitgleich stieß meine Mama ein "wie süß" von sich und ich war total überrascht von dieser Reaktion.
Mir viel sofort das Wort Teeniemutter in den Sinn und diese 12 Jährige, die jüngste Mutter Deutschlands. Und nun ist es mir passiert und war bereits ende der 11. Woche. Auch hier weiß ich nicht mehr genau welche Gefühle in mir aufkamen. Die Ärztin war dazu verpflichtet mich über Abtreibung zu informieren und wollte noch am Freitag Beratungsstellen für mich Kontaktieren, am Montag wäre ich in der 12. Woche und da ist das Abtreiben nicht mehr so einfach oder möglich, ich weiß es nicht mehr. Während sie telefonierte und wir warteten sprach mir meine Mama gut zu "wir schaffen das". Das Schicksal hatte entschieden, keine Beratungsstelle hatte mehr offen, wir gingen heim mit einem Mutterpass und dem Wissen Mama und Oma zu werden. 
Mir viel es nicht einfach diese Nachricht der Familie, den Freunden und den Lehrern mitzuteilen, hatte ich doch Angst vor den Reaktionen, aber alle fassten es gut auf und meinten wir schaffen das. Alle standen hinter mir, sogar die Schule, die mir half nicht die 10. Klasse abbrechen zu müssen, sondern den Abschluss trotz Baby mit 1,6 zu schaffen. Alle gaben mir Kraft, bis auf eine Person, die ich bis auf diesen Satz, aus meiner Geschichte heraus halte. 

9 Monate vergingen, meine Ultraschallbilder dienten als Beispiel im Physikunterricht, die Zwischenprüfungen waren geschrieben und ich wartete nun auf Wehen oder die Fruchtblase die platzt. Mein Mädchen sollte an meinem Geburtstag kommen, keiner konnte Ahnen dass sie sich noch 2 Wochen Zeit lassen würde. Meine Schwester nahm sich extra Urlaub um uns in dieser Zeit bei zu stehen und um mit ins Krankenhaus zu kommen, jedoch lief ihr der Urlaub weg und sie musste noch verlängern. Die Stimmung unter uns 3 Weiber, die wir ewig nicht mehr so lange zusammen waren, war auf einem Tiefpunkt, die Nerven lagen schon plank bevor das Baby kam und das nur, weil das Baby nicht kam. 
Am 8.3.2005 hatte ich gegen 11 Uhr einen Kontrolltermin im Krankenhaus, ich dachte mir immer es wäre doch optimal wenn die dann sagen würden, dass ich da bleiben soll, ich hatte immer schiss vor dem Moment zu Hause mit geplatzter Fruchtblase zu sitzen. Das sollte mir 10 Jahre später passieren, beim ersten Mal war es dann so, dass ich da bleiben durfte. 
11 Stunden hatte ich nun vor mir, erst hieß es lange warten, dann Zugang legen während meine Mama meine Sachen holte und meine Schwester mich ablenkte (kaum zu glauben vor diesem Zugang hatte ich am meisten Schiss), dann hatte ich Hunger, das Essen ging mir später wieder durch den Kopf und so langsam kamen die Wehen. Irgendwann wurde die Fruchtblase gesprengt und dann ging es los. Kurze und heftige Wehen ohne große Pause, aber das bekamen wir in den Griff. 
Ich hatte nie einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht, weil ich mir als schwangeres Teenie so doof vor kam, aber ich handelte aus meinem Bauch heraus, hörte auf meinen Instinkt und vertraute meinem Körper und den Hebammen. Auch hier hatte ich eine tolle, die mir die verschiedensten Geschichten erzählte. Draußen wurde es dunkel und die Wehen wurden stärker. Ab 20 Uhr befand ich mich in der heißen Phase, ich erinnere mich noch, dass meine Schwester raus ist und meine Mama mir beistand, den Steiß massierte und mich ablenkte. Ich ging noch mal in die Wanne, wollte da aber sehr schnell wieder heraus, da dies zu heftig für mich war. 
Tja und dann ging es doch recht schnell. Ein kurzer Schrei meiner Seits und sie war da. Um 23.08 Uhr. Ich war erleichtert und unheimlich müde. Meine Mama durfte abnabeln und baden, während ich noch geflickt wurde und duschen durfte. Da in dieser Nacht noch kein Bett auf den Zimmern frei war, musste ich in einem Nachbarkreißsaal schlafen, in dem hat ein paar Stunden vor mir einen ihr Kind bekommen, die erst schreiend durch meinen Kreißsaal lief mit dem Mann und dem Tropf hinterher. 
Mein Baby lag in seinem Bettchen neben mir und meine Mama und meine Schwester sagten mir gegen 1 Uhr gute Nacht und fuhren nach Hause. In dieser Nacht hatte es noch einmal geschneit bevor der Frühling kam und mein letzter Blick ging zu meinem kleinem Töchterchen, dick eingepackt in dem Bettchen neben mir. Mein Augen schlossen sich und das war die letzte Nacht in der ich so richtig tief und fest geschlafen habe. Ich war glücklich, erleichtert und einfach fertig. 


Freitag, 4. März 2016

SchaumalhereinKaffeeklatsch: Von Freunden die man in den Wind schießen könnte



Endlich habe ich mal wieder eine Lücke gefunden zum "Kaffeeklatschen" wir stecken ja immer noch mitten im Geburtstagfeiern, heute hat mein Freund und nächste Woche die Große. Ich liebe die Geburtstagszeit, weil wir da immer so schöne Frühlingsblumen geschenkt bekommen und mit ihnen der Frühling kommt, außerdem hat der Ofen in der Zeit Hochkonjunktur, jede Woche Kuchen backen. Aber wurscht komme ich zum Thema.

In den letzten Wochen wurde ich auf verschiedenste Art und Weise mit dem Thema "die spezielle Freundin" konfrontiert. Meine Tochter hat eine Freundin, die ihr ganz schön auf die Nerven geht. Immer muss das gespielt werden was sie möchte und wenn das meine Große nicht möchte wird sie zickig. Außerdem ist sie extrem auf sich bezogen und erzählt immer unheimlich viel von sich, obwohl man das nicht immer wissen möchte. Schon des Öfteren habe ich meiner Tochter geraten sie kann ihrer "Freundin" das ruhig mal (lieb und freundlich) sagen, doch mal im Ernst, wir Erwachsene bekommen es ja auch nicht hin. Warum fällt es uns so schwer anderen die Meinung zu sagen? Ist es unser Selbstschutz, weil wir wissen, dass derjenige sich dann angegriffen fühlt und wir dann die doofen sind? Ich neige ja auch eher dazu meine Ärger erstmal mit mir auszumachen und nicht gleich auf Konfrontation zu gehen. Sollte man vielleicht lockerer darüber stehen und sich sagen "lass sie machen"? 
Dann überkommt mich aber manchmal eine Art Mitgefühl, so von wegen, sie kann ja nichts dafür, sie ist ein Einzelkind und wurde so erzogen oder die Eltern sind ja genauso. Jeder hat so seine Maggen, aber würden wir nicht besser miteinander leben wenn wir uns gegenseitig einfach alles ehrlich sagen könnten. Da hätte der eine weniger Ärger oder Frust und der Andere wüsste wie er auf andere wirkt. 

Wie geht Ihr mit Euren speziellen Freunden um? Oder habt Ihr da gar keine?

Habt ein schönes Wochenende.

Wenn Mama einen Tag Baby wäre



Seit ein paar Tagen steht unser kleines Mädchen nur noch, zieht sich überall hoch und findet dann aber den Weg nach unten nicht mehr, es folgt fürchterliches Schreien mit großen Tränen. Dazu kommen dann noch die oberen Schneidezähne die dolle weh tun und wenn man das Essen nicht schnell genug reicht, dann geht es erst recht ab. Ach die Müdigkeit nicht zu vergessen. Alles Punkte an denen ich im Moment mir manchmal denke "Mädchen", aber sie weiß es ja noch nicht besser.
An manchen Punkten bin ich sicher nicht die einzige Mama die sich gern daneben schmeißen würde und laut los weinen möchte. Aber inneres "Ommm" und bis 10 zählen therapieren mich wieder runter.
Das gehört einfach dazu ganz klar und heute kam mir der Gedanke wie würde der Tag aussehen wenn ich so reagieren würde wie es meine Stimmung zulässt?

Morgens:
Im Gegensatz zum Baby was ja gern früh aufsteht, würde ich erstmal bockig die Decke über meinen Kopf ziehen und "nein, nein, nein, noch 10 Minuten" rufen.
Bin ich erstmal aufgestanden rufe ich weiter "Hunger, Hunger, Hunger" und wenn ich merke, dass ich mir selber Frühstück machen muss, würde ich mich das erste Mal schreiend auf den Boden schmeißen.

Der Vormittag:
Wild würde ich mich über die dreckige Wäsche ärgern und auf ihr herum hüpfen, die Teller würde ich in den Geschirrspüler schmeißen vor Wut und im Büro die Unterlagen ganz nach dem Motto "Mit einem Wisch ..." vom Tisch fegen.

Mittags:
Folgt erneutes auf den Boden schmeißen, weil ich mir selber etwas zum Mittag bereiten muss und eigentlich gern auf der Couch liegen würde.

Der Nachmittag:
Besteht aus zicken und stenkern, weil ich nicht in die Parklücke rein gekommen bin. Außerdem würde ich mich an der Kasse einem vor die Füße schmeißen und auf den Boden klopfen, weil der sich vorgedrängelt hat. Die Einkaufsbeutel trage ich schleifend über den Boden mit einem Gesicht zum auf dem Kopf stehendem U geformt.
Zu Hause boxe ich auf die Couch, weil wir nichts Süßes mehr haben.

Am Abend:
Gibt es dann Obst, ich hasse Obst und will lieber Pasta, aber ich muss mir ja eh selber Essen machen und fange wieder an mit weinen. Ich weigere mich das Wohnzimmer aufzuräumen und möchte viel lieber basteln oder lesen. Doch es ist schon spät und eigentlich muss ich ins Bett, was mich wieder aufregt und ich fange an mit Bocken.

Und beim schreiben (und Euch beim lesen) fällt mir so auf, dass ich ganz oft noch ein kleines Baby in manchen Situationen bin, es nur nicht so sehr raus hängen lasse. Einmal sich in die Postion des Kindes versetzt, entwickle ich Verständnis und neue Kraft um dem Kind in seiner Phase stärkend und tröstend zur Seite zu stehen.

Dienstag, 1. März 2016

Veganer Schokokuchen


Ich bin Euch ja noch ein Kuchenrezept schuldig von unserem Babygeburtstag, der Kuchen war so lecker, dass ich ihn zu meinem Geburtstag gleich noch einmal gemacht habe. 
Warum vegan? Nun grundsätzliche bezeichne ich mich ja als Flexitarier und bin offen für alles was lecker ist und auch für ein bewussteres Essen und das Babymädchen hat bisher noch keine Kuhmilch und kein Ei gegessen, nicht weil ich das nicht möchte, sondern einfach um ihren Darm zu schonen bzw. ist ja bekannt, dass der Mensch ursprünglich und von Natur aus Laktose intolerant ist und sich der Darm mit der Zeit an die Laktose gewöhnt hat, außer bei ein paar Ausnahmen unter den Menschen die immer noch darunter leiden. Der Mensch ist ja auch das einzige Säugetier das Milch einer anderen Art konsumiert. Deshalb verzichte ich aber nicht auf die Milchprodukte, schau aber gern nach Alternativen. Und zum Geburtstag wollte ich eben einen Kuchen machen der Babygerecht ist, ja ok der war mit Schoki, aber man kann nicht alles haben. Wobei bei dieses Rezept geht auch ohne Schoki. Zusätzlich gab es noch ein paar Babymuffins, die allerdings nach Nichts geschmeckt haben und deshalb verzichte ich darauf Euch das Rezept zu empfehlen.

Nun zum Rezept, das habe ich diesmal von einem Blog der sich www.2kindchaos.com nennt. (Ich habe Euch das Rezept hinter den Link gelegt)

200 g Mehl, 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 30 g Kakaopulver, 1 TL Natron und 1/2 TL Salz werden mit einander vermischt. 
Dann kommen 80 ml Öl, 1 EL Essig und 250 ml Wasser hinzu. Das ganze wird dann zu einer schönen Masse verrührt und kommt in eine gefettete und gemehlte Kuchenform. 
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Kuchen 20 bis 30 Minuten backen lassen. Die Stäbchenprobe verrät ob er fertig ist.

Joar und dann kann noch etwas Puderzucker drüber nachdem er abgekühlt ist. 

Der Kuchen ist schön saftig und erinnert wirklich an Brownies. Auf dem Blog von 2kindchaos gibt es ihn auch noch in 2 anderen weiteren Varianten. 

Wie steht Ihr denn zum Thema Vegan und Co. Auch bei Babys, gehört Ihr eher zu den Eltern die alles Probieren lassen oder fahrt Ihr da auch eher einen bestimmten Fahrplan wie keine Kuhmilch unter einem Jahr? Da gibt es ja inzwischen ganz viele verschiedenen Meinungen unter Ärzten und Ernährungswissenschaftlern. Ich habe dabei auf eine Ernährungsberaterin gehört. Der Kontakt kam zufällig zustande, denn es war Teil des Babyschwimmens, das wurde einfach zusätzlich angeboten und ich fand es wirklich sehr hilfreich. Die Beraterin riet mir dazu keine Kuhmilch zu geben solange ich noch stille. Entschuldigt ich erinnere mich nicht mehr genau, aber ich glaube es hing damit zusammen, dass der Darm zwei Milcharten nicht so einfach verarbeiten könnte. 

Schreibt mir Eure Erfahrungen und Meinungen gern in die Kommentare oder auch per Mail wenn Ihr es nicht öffentlich schreiben wollt. 

Viel Spaß beim nach backen.