Sonntag, 28. Februar 2016

Der Play Tray im Test

Vor etwa 5 Wochen berichtete ich Euch, dass ich dank des Online Shops truls-trine.de den Tisch zum Stokke Tripp Trapp, genannt Play Tray, testen darf. Das kam uns sehr gelegen, da wir uns eh einen Tisch anschaffen wollten, nachdem unsere Maus alles was in ihre kleinen mini Fingerchen bekam vom Tisch fegte. 


Das Paket kam an, die Freude war groß und das Testen konnte los gehen. 
Der Play Tray ist ganz schnell und ohne schrauben auf dem Stokke angebracht, er wird einfach links und rechts aufgesteckt. Am Anfang wurde ich davor gewarnt, dass ich aufpassen sollte, dass mit beim Aufstecken keine Kratzen in den Stuhl kommen, bisher ist es zu keinen Kratzern gekommen.
Nach 5 Wochen testen sind wir sehr zufrieden. Das Baby wischt ihr Essen nicht einfach mehr so vom Tisch und auch das Spielzeug fällt nicht sofort runter dank des hohen Randes.
Der Tripp Trapp ist ist mit dem Play Tray auch viel flexibler zu benutzen, man kann das Baby einfach mit in einen anderen Raum nähmen und es spielt auf dem Tisch weiter.



Ich habe mich für die Farbe weiß entschieden, weil die Farbe zu unserem weißen Babyset passt. Unserem Paket lag ein Warnzettel bei auf dem darauf hingewiesen wird, dass nicht alle Flecken, wie z.B. Tomaten- und Karottenflecken, rückstandslos entfert werden können. Auch wenn es bei uns sogar mal Rote Beete Brei gab habe ich bisher jeden Fleck ganz einfach und ohne Probleme weg bekommen. Der Play Tray ist sehr pflegeleicht meistens reicht ein nasses Tuch zum abwischen.



Kleiner Minuspunkt ist die Lücke, die zwischen Tisch und Babyset entsteht, ich finde die kann noch angepasst oder geschlossen werden, da sich hier die Babys schnell die kleinen Finger einklemmen können und auch das Essen gern mal dazwischen rutscht. Desweiteren sieht es so aus als ob er vorne nach unten hängt. Da rollt das Spielzeug manchmal vom Baby weg. Vielleicht kann man das in Zukunft abändern oder optimieren. 

Mein Fazit:
Ein schnell montierter und pflegeleichter Tisch für den Tripp Trapp, der das Baby- und Elternleben schon etwas vereinfacht und den Stuhl optisch und in seiner Funktion abrundet. Wir werden ihn weiterhin sehr gern benutzen.
Habt Ihr den Play Tray auch oder durftet Ihr ihn auch testen? Dann lasst mir doch gern Eure Meinung da.




Ich habe mal etwas Neues ausprobiert und meine Meinung zum Tisch in einem kurzen Video, ganz ungeschnitten, festgehalten. Einfach auf den Link klicken.
Der Play Tray im Test

Sonntag, 21. Februar 2016

Was schenkt man zum ersten Geburtstag?


Lange vor dem ersten Geburtstag unserer Kleinen haben wir überlegt was wir schenken könnten. Großes oder Kleines, Kuscheliges oder Praktisches? Dann kamen die Ideen und Inspirationen, auch durch die sozialen Netzwerke.
Schnell waren wir uns einig, dass es keine riesigen Geschenke sein sollen, durch Familie gibt es sowieso mehr und die Kinder sind dann schnell überfordert mit dem Ganzen.

Auf Instagram folge ich einem Kinderlabel das sich Sommersprosse Babyitems nennt und mir eigentlich erst durch die zauberhaften Baby Moccs aufgefallen ist. Dann sah ich ein Foto von einem süßen Babyshirt mit der Aufschrift "it´s my first birthday" und war sofort verliebt, das passte perfekt.


Und da unsere Große dieses Jahr ihre erste Schnappszahl feiert, habe ich für sie auch gleich eins bestellt. Die Shirts werden von Hand bemalt und das in einer super Qualität.
Alle wunderbaren und liebevoll gefertigten Produkte könnt Ihr Euch in Ihrem Shop >>HIER<< ansehen und natürlich auch gern kaufen.

Ein süßer Kinderkleiderbügel von "My Red Hand Gang" hat es mir sofort angetan, er soll an der Garderobe hängen, der Papa hat mit dem Schwesterchen noch ein kleines Buch beim einkaufen entdeckt und die große Schwester wollte auch gern etwas schenken, sie entschloss sich für einen Kuschelhasen von sich dem sie einen selbstgeschneiderten Schal umgemacht hat.

Ein weiterer Kinderzimmertrend sind Tipis als Kuschelecke. Davon gibt es nun schon so einige in verschiedensten Ausführungen. Bei uns passt keins ins Zimmer, aber mir kam die Idee ein mini Tipi zu bauen, damit kann die Maus dann später spielen. Wir kauften Stoff und Lampionstäbe und los ging es. Das Ergebnis seht Ihr oben auf dem Bild, ich finde es ist toll geworden und bietet dem Pferd von Ostheimer einen gemütlichen Unterschlupf.


Die Holzfiguren von Ostheimer habe ich bei uns im Spielzeugladen entdeckt und fand die so süß und schön zum spielen. Mir kam die Idee man könnte der Kleinen ja jedes Jahr eine Figur schenken und so das ganze erweitern, bzw. auch zu Ostern oder zum Kindertag.

Nun und als letztes Geschenk sah ich die schnuckeligen Häschen von N&O Couture. Eine befreundete Mami machte mich auf sie aufmerksam und auch hier war es Liebe auf den ersten Blick. Die süßen kleinen Freunde sind perfekt für die kleinen Baby-/Kinderhändchen und können als Wärme- oder Kühlkissen eingesetzt werden. Optional kann man vom Kind den Namen ins Ohr sticken lassen. Richtig niedlich.



Man merkt, unser Geschenktrend geht oder ging zum liebevollen Handgefertigtem. Ich habe mich von meinem Bauchgefühl leiten lassen.


Bei der Deko habe ich ebenfalls die Ideen aus den sozialen Netzwerken aufgegriffen und eine Girlande von A Little Lovely Company plus einen 1-Alu-Luftballon besorgt. So einen Ballon findet man ganz schnell im Internet, da gibt es verschiedene Anbieter. Als Geschenkpapier habe ich in meinem Lieblingsshop Miomodo das Wolkenpapier (2-seitig) plus Aufkleber und Band bestellt.
Den Shop habe ich schon einmal vorgestellt -> Shopvorstellung Miomodo.

Joar und von der Familie gab es einen süßen Bademantel, Lego Duplo, einen wundervollen Traumfänger von Celinas Traumfänger, eine Püppi, ein Buch und eine Jogginghose. Weitere Geschenke folgen nächsten Samstag, da wird mit dem Rest der Familie gefeiert :)

Was habt Ihr Euren Kindern zum ersten Geburtstag geschenkt?

Freitag, 19. Februar 2016

Der erste Geburtstag - Zwischen Vergangenheit und Zukunft

[Update: Ich habe den Beitrag am 23.2. bei RTL 2 eingereicht um an der Baby-Blog-Parade teilzunehmen, Ihr könnt für ihn voten unter RTL 2 Blogparade]

Ab dem 6. Lebensmonat habe ich auf diesen Tag hingefiebert oder mich davor "gefürchtet". Gestern haben wir mit der Kleinsten ihren ersten Geburtstag gefeiert. Dieser Tag war so schnell ran und doch blickt man auf ein langes erstes Jahr mit vielen Ereignissen zurück. Aus einem Säugling ist ein Kleinkind geworden, was schon seinen eigenen Kopf hat und in der Lage zum Kommunizieren ist. Wir haben uns gut aneinander gewöhnt und es ist, als wären wir nie zu dritt gewesen, sondern schon immer zu viert. Stillen, der erste Brei, Kopf heben, auf den Bauch drehen, die ersten Zähne, das erste Mal Töpfchen und auch das Krabbeln, all das haben wir im ersten Jahr geschafft und noch viele kleine anderen ersten Momente. Babyschwimmen und 3 Kurse Kanga haben uns fit gehalten. Wir haben liebe andere Muttis mit ihren Kindern kennen gelernt und ganz viel gelacht. Einen Umzug haben wir auch geschafft. 
Bei den ganzen Geburtstagsvorbereitungen wurde ich immer wieder von Flashbacks überfallen, immer wieder dachte ich an die Schwangerschaft und an den Tag der Geburt. Aber auch an das erste Lachen und an den Geruch, die ersten Wickelversuche und auch die Ängste die einem manchmal überkommen. In diesen Erinnerungen kamen dann oft Erinnerungen an die Babyzeit mit meiner Großen und ich wurde innerlich ganz emotional.





Vor einerm Jahr am 18.02.2015

Es war ein Mittwoch gegen 7.00 Uhr wurde ich wach und merkte auf einmal einen Runkser im Bauch. "Die Kleine ist heute aber aktiv" dachte ich und blieb noch kurz liegen. Beim Aufstehen folgte dann ein "Schwupps" und ich realisierte, dass die Fruchtblase geplatzt war. Das kannte ich noch gar nicht und ich musste erstmal überlegen, schnell irgendwelche Sachen aus der Umgebung herum gebammelt und ins Bad die Mutti angerufen, die "glücklicherweise" krank war an dem Tag. Der Freund war auf Arbeit und wurde als nächste angerufen, währen meine Große mir erste Hilfe gab und mir beim Socken anziehen half. 15 Minuten später war meine Mutti da und wir starteten ins 5 Minuten entfernte Krankenhaus. Der Freund kam uns noch auf der Straße entgegen. Wir alle nun am Kreißsaal angekommen und mit einem "sportlich, sportlich" von der Hebamme empfangen. Nun ging es erstmal ans CTG ich glaube es war so gegen 8.30 Uhr. Wehen waren keine in Sicht. Nach einer halben Stunde verabschiedeten wir meine Mama und meine Große Maus, die ganz aufgeregt waren und ich wurde vorbereitet. Es hieß gegen 10 ich solle mal noch ein Stück spazieren gehen und auf dem Weg fing es dann an mit dem Ziehen, ich glaube bis 11 lief ich rum, die Maus musste noch ein Stück ins Becken rutschen und immer wieder musste ich nun halt machen, weil ich eine Wehe verspürte. Es ging dann in den Kreißsaal und auch hier sollte ich laufen, laufen, laufen. Die Hebamme erzählte noch was von ihrer neuen Waschmaschine zur Ablenkung und ich beschloss, dass ich nicht mehr laufen kann und nur noch stehe. Mein Freund, ganz tapfer, erzählte mir dann weitere Geschichten, von einer Jockerin, die gerade am Fenster vorbei gelaufen ist, in kurzem Shirt und das wo doch Winter ist. Keine Ahnung wie spät es war, aber ich wollte mich hinlegen und die Hebamme meinte der Kopf ähnelt dem meines Freundes. Meine Reaktion war: "Waaaaas?" Und dann, ohne jeden Geburtstvorbereitungskurs, aber mit der Erfahrung dank meiner Großen, beschloss ich, dass ich pressen muss und das war eine ganz kurze Phase. 13.08 Uhr war dann die Kleine da und mein erstes Wort war: Endlich. Die ganze Zeit unter der Geburt habe ich sehr wenig gesprochen, weil ich in dieser Situation auf mich konzentriert war. Ich hielt die Maus in meinen Armen und das war so toll. Und es gab gleich Mittag, Käse-Sahne-Nudeln, ich hatte ja gar kein Frühstück.
Mein Kreislauf war recht schnell stabil und nach dem Zusammenflicken und Duschen konnte ich ins Zimmer laufen. Der Papa bekamt eine Einweisung in Baby wickeln und anziehen und dann ruhten wir uns aus bis Oma und große Schwester zu Besuch kamen. 
Ich fand die Tage im Krankenhaus schön, ich war in dem Krankenhaus in dem ich und meine Große geboren wurden. Und es roch so schön nach Tee auf dem Gang, das Essen war toll, denn ich musste mich um nichts kümmern, nur um mich und mein Baby. Leider war meine Zimmernachbarin etwas unfair und anstrengend, aber die war nur 2 Tage da, den letzten Tag war ich allein. Als ich dann nach Hause kam, fühlte ich mich, ganz ehrlich, etwas verloren. Der Schutz des Krankenhauses war weg und eigentlich war alles wie früher und auch nicht. Mein Freund und meine große Maus hatten alles fein aufgeräumt und schön gemacht trotzdem musste ich erstmal ankommen. Die nächsten Tage kämpfte ich mit einem Trommelfellriss und den üblichen Stillanfängen, wir kuschelten viel und kamen zu Hause an. 

Und nun ist das ganze schon ein Jahr her, unglaublich. Aber der Tag gestern war schön, der Vormittag war etwas ungeplant verlaufen, weil ich mit den Gedanken eigentlich wieder im Kreißsaal war, auf Instagram kann man lesen was passiert ist. Der Nachmittag war aber sehr schön und gemütlich. Geschenke auspacken und Kuchen essen mit Oma und Opa. Sehr gemütlich. Und nun ist auch dieser Tag geschafft und im Fazit war es gar nicht so schlimm und ich freue mich auf das was kommt. Laufen lernen, Kita, die ersten Wörter, weitere Zähne und und und. Hach Kinder sind einfach toll und für mich der Sinn des Lebens. 

Nicht immer lief alles wie im Bilderbuch in diesem Jahr und auch das Familienleben wurde ganz schön durch geschüttelt, aber alles ist nur eine Phase und wenn man die Ruhe bewart und Verständnis aufbringt, meistert man auch diese kleinen Prüfungen und ganz sicher in 10 Jahren erinnert man sich nur noch an wenige schlechte Momente, denn die Guten werden überwiegen.


Im nächsten Post zeige ich Euch die Geschenke und Deko plus Kuchenrezept. 

Samstag, 13. Februar 2016

SchaumalhereinKaffeeklatsch - Vom Fasten und Geburtstag feiern



Die zweite Ferienwoche ist rum und auch die Faschingsfeierei hatte diese Woche ein Ende. Bekanntlich startet dann die Fastenzeit. Immer wieder höre ich, dass in dieser Zeit einige auf etwas bestimmtes verzichten, auf Nahrung wie Süßigkeiten oder Alkohol, auf schlechte Angewohnheiten oder auch auf das Internet. Ich selber habe noch nie direkt gefastet oder in der Zeit auf etwas verzichtet, aber ich habe mal eine Art Entgiftung des Körpers in der Zeit gemacht. Mit bewusster Ernährung und bestimmten Tees die meinen Körper durchspülen und so reinigen sollten. Das tut ganz gut so eine innere Spülung. Wie haltet Ihr es mit dem Fasten?

Außerdem habe ich mich die Woche intensiv mit der Geburtstagsplanung beschäftigt. Der erste Geburtstag ist schon besonders und eigentlich feiern wir den auch locker in Familie und kleinem Kreis, bei meiner Großen habe ich es damals auch so gemacht. Allerdings diesmal wollte ich noch eine kleine Krabbel-Spiel-Runde einbauen. Ich habe mit der Kleinen in dem Jahr ein paar Mamis und ihre Kinder kennengelernt mit denen eine kleine Freundschaft entstanden ist. Diese wollte ich gern auf ein Stündchen einladen. Leider kam nun heraus, dass die Hälfte an dem Nachmittag gar keine Zeit haben. Aber natürlich wird der Tag so auch besonders und am wichtigsten werden die Fotos von diesem Tag sein, damit sich die Kleine später diesen Tag immer wieder ansehen kann.
Von dem ersten Geburtstag meiner Großen habe ich auch Fotos, damals war die Uroma noch dabei, allerdings auch eine andere Person weswegen ich die Fotos leider auch ungern ansehe. 

Wie habt Ihr den ersten Geburtstag Eurer Kinder verbracht oder habt ihn vor zu verbringen?

Freitag, 12. Februar 2016

Der Valentinstag naht - Meine Inspirationen



Noch 2 Tage dann ist der Tag der Liebe wieder da. Der 14.2., der Valentinstag. Er spaltet die Nation immer wieder in 2 Lager. Die Einen finden ihn quatsch und eine kommerzielle Erfindung der Blumen- und Süßigkeiten Industrie, die Anderen lieben und freuen sich darauf ihrem Schatz eine kleine Freude zu bereiten.
Und wenn wir ehrlich sind freuen wir uns alle darüber wenn man uns Nettes entgegen bringt. Es ist dabei jedem selbst überlassen ob er nun Blumen kauft oder pflückt, Süßes kauft oder selber herstellt. Und natürlich darf man seinem Partner auch außerhalb des Valentinstag eine Freude bereiten. 
Ich bereite meinem Freund immer eine kleine Freude an diesem Tag. Sehr gern backe und bastel ich etwas. Es gab auch schon einmal ein Liebesschloss, welches immer noch bei uns ist, weil wir es zu schön fanden um es an eine Brücke zu hängen. 
Dieses Jahr habe ich mich mal im Karte gestalten versucht und etwas Deko habe ich auch gebastelt.



Aus dem Strick und dem Bastelkarton habe ich eine mini Wimpelkette gebastelt die ich auf ein A6 Bastelkarton geklebt habe. Dann habe ich den schwarzen und goldenen Stift übers Papier tanzen lassen und ein paar Herzen aus Wolle gehäkelt. Eins davon habe ich auf die Karte geklebt.




Zusätzlich habe ich aus Fimo einen mini Kuchenanhänger in Herzform modelliert.



Aus Holzspießen, Zahnstocher eignen sich eigentlich besser, habe ich noch Deko für Muffins oder einen Kuchen gezaubert.



Und etwas niedliches und passendes habe ich im Online Shop www.blueboxtree.com gefunden. Einen Kussmund als Alu-Ballon. 



Wie das ganze dann fertig dekoriert aussieht zeige ich Euch am Sonntag auf Facebook und Instagram also schaut gern vorbei. 
Ich habe auch noch bei dem Valentinstag Gewinnspiel von SpotterBee 2 Bees gewonnen, Ihr erinnert Euch an meinen Beitrag darüber? HIER habe ich ihn Euch noch mal verlinkt zum lesen. Jedenfalls werde diese auch noch an meine Lieben verschenken. 
Geplant ist auch etwas zu backen, ich habe mich aber noch nicht entschieden was. Ein paar richtig tolle Anregungen habe ich auf dem Blog hellopippa gefunden. Hier gibt es ein ganzes Special zum Thema Valentinstag. Gefüllte Blätterteigherzen am Stiel und gesunde Donuts zum verlieben sind nur eine Teil der Rezeptideen. Ich denke hier werde auch ich fündig.

Und wer noch gern etwas häkeln möchte, der findet eine sehr süße Anleitung für Armors Pfeile auf dem Blog Mein gehäkeltes Herz. Die sind so süß <3

Also ich finde den Valentinstag toll. Wie denkt Ihr darüber und habt Ihr auch tolle Ideen? Lasst es mich wissen.

Dienstag, 9. Februar 2016

Elternzeit ist Kreativzeit - meine ersten Nähversuche

Ich kann behaupten die Elternzeit ist für mich die kreativste überhaupt. So viel wie ich in diesem Jahr ausprobiert und gebastelt habe, hab ich noch nie. Diesmal stand auch noch Nähen auf dem Plan.

Früher fand ich es ja immer übertrieben öko wenn die Kinder in der Kindergartengruppe meiner Großen in selbst genähten Sachen rum liefen und die Eltern ganz stolz waren. Auf manchen Stoffen ist aber auch sehr viel los und man weiß gar nicht wo man hinschauen soll und vieles passt nicht zusammen, aber eigentlich fand ich das schon cool und wollte auch immer mal mich daran versuchen. Leider scheiterte es immer an einer Nähmaschine. Durch Zufall viel uns eine von einem Dachboden in die Hände, schon etwas in die Jahre gekommen und Baujahr DDR aber hey Ostalgie und sie funktioniert. Gut der Hausherr hat sie erstmal etwas fit gemacht und ein paar Ersatzteile besorgt, aber nun läuft sie. Nach ein paar Übungsteilen nahmen wir uns gestern vor in Gemeinschaftsarbeit eine Babyhose für die Jüngste zu nähen. Man sieht sie einfach überall und jeder näht irgendwie, also so schwer kann das doch nicht sein.

Auf dem Kreativmarkt am Sonntag in der Messe Dresden kauften wir etwas Stoff an einem sehr sympathischen Stand, die Frau hat uns gleich etwas beraten was Stofftrends angeht.
Am Abend besorgte ich ein einfach Schnittmuster. Unter einfach verstehe ich eine schnell verständliche und kurze Anleitung. In der Suchmaschine gab ich also "Einfaches Schnittmuster Babyhose" ein und kam auf die Seite von Frau Käferin. Das Schnittmuster für die "Babyhose Käferchen" sagte uns zu und gestern ging es dann los.




Wenn Mann und Frau zusammenarbeiten kann das gut gehen oder im Streit enden. Ich kann doch schon von mir behaupten, dass och handwerklich nicht ungeschickt bin, aber beim logischen Denken ist bei mir manchmal etwas schwer. Also haben wir manchmal aneinader vorbei geredet, es wurde mal laut und am Ende haben wir gelacht. Eine schöne Paartherapie :D Nein, aber es ist schön mit dem Partner zusammen etwas zu machen. 

(Das große Kind war übrigens noch bei einer Freundin Fasching feiern, auf Facebook oder Instagram könnt Ihr sehen als was sie ging)



Die Hose an sich ging leicht von der Hand möchte ich mal meinen.



Der komplizierte Teil waren die Bündchen. Der Mann hat den Hosenbund gemacht und ich war für die Beine verantwortlich. Das war wirklich die Kunst an dieser Hose und ich gestehe, ich musste die Bündchen zweimal wieder auf machen da ich sie falsch angenäht hatte, aber aus Fehlern lernt man und jetzt weiß ich es. Das Endprodukt ist nicht perfekt, aber kann sich durchaus sehen lassen und passt auch noch. Man ist wirklich stolz wenn man es geschafft hat.




Endlich kann ich auch mal etwas genähtes zeigen und mich in den Club der nähenden Muttis einreihen :D
Abschlussfazit:
Es macht wirklich Spaß und einem kommen so viele Ideen, aber einfach von der Hand geht es wirklich erst wenn man, wie bei allem, weiter fleißig übt.

Wie sind Eure Näherfahrungen? Habt Ihr auch Aktivitäten die Ihr gemeinsam mit dem Partner macht?

Freitag, 5. Februar 2016

SchaumalhereinKaffeeklatsch: Fasching, Ferien, Freitag

Diese Woche verging mal wieder wie im Flug und sie war so Ereignisreich.
Der Montag begann mit einem Arztbesuch mit der Großen. Ihr wurde am Freitag in ihrer Klasse ins Gesicht geschlagen und daraufhin habe ich sie vom Arzt aus der Schule nehmen lassen.
Im Sommer wechselte sie von der Grundschule auf die Oberschule und durch unseren Umzug auch in ein anderes Stadtviertel. Schon am Anfang bemerkten wir sehr krasse Unterschiede zur Grundschule und unserem früheren Wohnviertel. In diesem ersten halben Schuljahr habe ich mitbekommen, dass Schubladendenken sich leider oft bestätigt und vieles was im Fernsehen als übertrieben dargestellt wird, wirklich in einigen Familien Alltag ist.
Meine Große musste leider die Erfahrung machen, dass es Kinder gibt, die auf Freundschaft nicht viel Wert legen bzw. nicht gelernt haben was Freundschaft bedeutet. Auch Gewisse Beschimpfungen und unmögliches Verhalten bekam sie zu spüren und das in der 5. Klasse. Ich habe mit der Lehrerin und dem Direktor gesprochen, sogar bei einer Mutter war ich zu Hause, doch all das hat nichts geholfen. Die Lehrer sind überfordert, wollen vieles nicht sehen und mit den Eltern brauch man gar nicht reden, die haben meist so krasse eigene Probleme, dass sie auf ihre Kinder gar nicht achten. Und so wird die nächste Problemgesellschaft groß. Für mich war klar ich muss meinem Kind helfen und etwas unternehmen.

Glücklicherweise eröffnete sich die Möglichkeit eines Schulwechsels in eine Klasse in die auch Grundschulfreunde meiner Großen gehen. Meine Große muss dann zwar ein Stück mit der Straßenbahn fahren, aber nicht sehr weit.

Heute ist sie nun noch einmal in die alte Klasse und hat ihr, wirklich tolles, Zeugnis abgeholt. Nun kann dieses Kapitel der Tränen nach der Schule und Kopfschmerzen endlich geschlossen werden und wir haben gesehen, dass es nicht in jeder Familie so zu geht wie bei uns. Das Kinder sich nicht so selbstverständlich ihren Eltern anvertrauen, das Kinder mit ihren Problemen alleine da stehen und das sogar in Schulen, in denen sich zum Elternabend ganz groß Sozialpädagogen vorstellen, niemand etwas tut. Sozialer Umgang muss auch anerzogen werden doch wo fängt man da an und wo hört man auf. Ich bin froh, dass ich die Notbremse gezogen habe und bin mir sicher in der anderen Schule wird es besser sein.

Jetzt beginnen erstmal die Winterferien, 2 Wochen in denen viel passieren wird. Geburtstage werden gefeiert und ich möchte mit der großen mal ins Kino. Auch baden gehen habe ich auf dem Plan und vielleicht ein Museumsbesuch. Und Fasching ist natürlich auch, die Große geht am Sonntag zu einer Faschingsparty in der Stadt mit einer Freundin. Ich selber würde mich auch verkleiden und mal feiern gehen, bin aber dann wohl alleine unterwegs, denn die wenigsten hier machen das. Auf den Dörfern ist da mehr los in der Umgebung. Aber für die Kindergeburtstage ist das immer gleich ein tolles Motto, ich hatte als Kind immer in der Faschingszeit Geburtstag und habe das dann auch gleich als Thema genutzt zum Feiern.
Zum Thema Zeugnis habe ich letztes Jahr etwas süßes im Internet gesehen und auch direkt umgesetzt. Da Zeugnisse ja auch mal nicht nach den eigenen Vorstellung von Kind und Eltern ausfallen wurde die Aktion #mehralsNoten ins Leben gerufen.
Das etwas andere Zeugnis kann man sich ausdrucken und ausfüllen und legt seinen Schwerpunkt auf den Charakter des Kindes und zeigt ihm Stärken außerhalb der Schule auf. Meine Große hat sich vor einem Jahr total gefreut und das Zeugnis sofort mit in die Zeugnismappe gelegt.

Das Leben besteht aus Hochs und Tiefs, es hält immer wieder neue Aufgaben für einen bereit und nur wir haben es in der Hand diese Aufgaben zu meistern und etwas aus unserem Leben zu machen.

Habt ein schönes Wochenende und schöne Ferien.

3 einfache kleine Gerichte die jeder kennt

Die Winterferien beginnen und wenn die Kinder nicht in die Ferienbetreuung gehen, stehen viele Eltern vor der Frage: Was mach ich nur zum Mittag?
Zumindest geht es mir immer so und da wir Abends zusammen mit dem Papa essen muss es Mittags was schnelles und doch leckeres zum Essen sein.
Diese Woche habe ich 3 Gerichte gemacht von denen 2 schon zum standard Speiseplan gehören und eins habe ich neu ausprobiert im Rahmen meiner Challenge #Dienstagistsuppentag.

Angefangen mit dem Dauerbrenner
Eierkuchen

Mein großes Töchterchen wünscht sich mindestens einmal in der Woche Eierkuchen und dafür habe ich gar kein direktes Rezept. Ich mach sie immer nach Gefühl, meistens für 2 Personen 4 Eier, etwas Vanillezucker, einen Schuss Milch und dann solang Mehl dazu geben bis ein flüssiger Teig entsteht.

Diesmal wollte ich das ganze noch etwas aufmotzen und habe den Teig in 2 Hälften geteilt. Eine helle Hälfte und eine dunkle Hälfte. In die dunkle Hälfte habe ich einfach etwas Kakaopulver gemischt, wenn der Teig dann etwas dicker wird, einfach etwas Milch dazu geben.


Dann einfach etwas Fettigkeit in der Pfanne erhitzen und einen Teil Teig in die Pfanne geben, direkt danach den anderen Teil dazu und verlaufen lassen.


Und fertig. Mit Zucker und Zimt, Apfelmus oder Nutella oder was auch immer servieren.




Das zweite Gericht sind
Kartoffel-Möhren-Puffer

Ich esse sie total gern, aber das machen ist schon etwas anstrengend, da ich alles immer per Hand reibe. Diesmal dachte ich mir ich reibe einfach noch Möhren dazu, also habe ich für ca. 12 Puffer 4 größere Kartoffeln und 4 Möhren gerieben. Dazu gebe ich ein Ei und Salz, Pfeffer und etwas Muskat.



Wieder etwas Fettigkeit in der Pfanne erhitzen und dann einen gehäuften Esslöffel in der Pfanne platt drücken, darauf achten dass die Flüssigkeit in der Schüssel bleibt.

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Von beiden Seiten braten und dann kann serviert werden mit Zucker und Zimt oder je nach Geschmack.




Und das letzte Gericht ist das leckere
Brokkilisüppchen


Ebenfalls ganz einfach, schnell und lecker.



Ein Brokkoli und 2 Kartoffeln werden klein geschnippelt und in einem Liter Gemüsebrühe etwa 20 Minuten weich gekocht. Anschließend wird das ganze püriert und je nach dem wie sahnig man es haben möchte zwischen 100 und 250 ml Sahne dazu gegeben. Das ganze dann kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.


Ein wenig erinnern mich die Gerichte ja an Schulkantine, da gab es auch immer ein Süppchen und Puffer oder Eierkuchen dazu :D Diese hier schmecken aber viel besser.
Habt Ihr auch ganz schnelle und einfach Gerichte? Dann schreibt sie mir doch gern in die Kommentare oder Ihr verratet mir einfach was Ihr in den Ferien mit den Kids so anstellt.