Mittwoch, 27. Mai 2015

Schnelles DIY Knoblauch-Chili-Öl mit Wollmützchen


Es ist zwar schon eine Weile her, aber als Weihnachtsgeschenke habe ich letztes Jahr selbstgemachtes Knoblauch-Chili-Öl verschenkt. Es ging schnell und schmeckt noch dazu. Hier das Rezept:

Zutaten: Olivenöl, Knoblauch, getrocknete Chilischoten, Rosmarin und Flaschen (ich habe meine im Potterie gekauft Zierflaschen)



Und so wirds gemacht: Für eine 250 ml Flasche habe ich 4 Knoblauchzehen von der Schale befreit und diese in die Flasche gegeben, dazu 2 kleine Chilischoten und 2 bis 3 zerkleinerte Stängel Rosmarin. Das ganze dann mit Olivenöl aufgefüllt. Das ganze sollte dann noch ca. 14 Tage ruhen bevor es gebraucht werden kann. 
Wenn man immer wieder Öl nach gießt hat man sehr lang etwas davon und die Zutaten werden nicht schlecht. Sie sollten immer mit Öl bedeckt sein.


Nun zu den Wollmützchen
Als Deko habe ich diese kleinen Wollmützen ganz ohne Stricken gemacht. Einige werden es sicher kennen, die Anleitung war der Renner unter den DIY Anleitungen. Ich habe es von einer Kollegin übernommen, es folgt eine kurze Zusammenfassung.

Ihr benötigt:
Klopapierrolle, Schere und Wolle


So wird es gemacht:
Von der Klopapierrolle einen Ring abschneiden. Eine Handvoll Wollfäden mit einer länge von 5 bis 10 cm zurecht schneiden. Einen Faden doppelt nehmen und um den Ring knoten. Das dann so lange wiederholen bis die Pappe komplett mit Wollfäden bedeckt ist. Zum Abschluss die Fäden alle durch den Ring stecken und mit einem Faden zusammen knoten. Entstanden ist eine Bommel die jetzt noch zurecht gestutzt werden kann. Super schnell, einfach und süß. Auch als Anhänger geeignet. 

Viel Spaß beim Ausprobieren!



Dienstag, 19. Mai 2015

Kurze Gedanken über die -Mama Frisur-


Wir waren gestern beim Friseur, die >alle-drei-Monate-Matte< musste mal wieder gestutzt werden, auch bei mir. Lange Haare sind zwar schön, aber wenn sich das Baby immer wieder mit seinen kleinen Fingerchen darin verfängt und die drei Fäden vom Kopf zieht dann tut das nicht nur weh sondern sieht auch irgendwann nicht mehr toll aus. 




Lässt du dir jetzt einen Mama Frisur schneiden?

Nein habe ich nicht, aber die Mamas unter euch kennen es bestimmt, immer wieder hört man das Wort >Mama Frisur<. Gemeint ist oft eine Kurzhaarfrisur die man besonders bei Muttis sieht. 
Kurz, praktisch, Pflegeleicht. Als Mama muss man morgens aufstehen und hat keine Zeit fürs lange Styling. Ich meine ja, dass diese Ansicht nicht mehr ganz so aktuell ist. Es gibt neben den >no-Styling-Müttern< mindestens genauso viele >Styling-Mütter<, also welche die Lust haben sich einfach etwas mehr ihrem Styling zu widmen.
Dabei kann eine Kurzhaarfrisur genauso Zeit zum Styling in Anspruch nehmen wie eine Langhaarfrisur und außerdem sind kurze Haare ja total im Trend. 


Warum es manchmal kurz wird

Viele Faktoren bestimmen die Frisur. Lust auf etwas Neues, die Haare selbst (nicht jedes Haar eignet sich für lange Haare), was möchte man selbst mit seinem Haar anstellen (Zöpfe, Pferdeschwanz, Dutt ...). Manchmal verändert sich das Haar aber auch, zum Beispiel in der Stillzeit oder wenn man etwas älter wird. Das kennt sicher jede Frau, auf einmal hängen die Haare nur noch oder gehen aus. Obwohl ich mich selber für eine Mittelding (Schulterlang) entschieden habe, finde ich schicke kurze Haare viel besser als ein langweiliger Zopf der so dahin hängt. Plötzlich erstrahlt ein ganz neuer Typ dank der schicken kurze Haare. Es sollte aber immer noch feminin sein, also kein Männerhaarschnitt. 

Auch lange Haare können nach Mutti aussehen

Für mich ist eine typische Mutti-Langhaarfrisur >Pferdeschwanz nach unten<.
Im Kindergarten hat mir die Hortnerin je nachdem wie lieb ich am Vormittag war, nach dem Mittagsschlaf entweder einen Pferdeschwanz oben gemacht, dann war ich lieb oder einen Pferdeschwanz unten, dann war ich nicht so lieb. So konnte die Mutti beim Abholen immer gleich erkennen wie ich am Tag drauf war. 
Lange Haare brauchen gute Pflege und man sieht schnell Spliss. Ein Pferdeschwanz sollte nicht langweilig nach husch husch aussehen, wobei ein Dutt doch auch mal nach >Bad-Hair-Day< aussehen darf. Muttis die sich selber solche tollen Französischen Zöpfe flechten können bewundere ich, wobei solche Zöpfe eher was für 12 jährige Mädchen sind und nichts für gestandene Mütter. 


Das ist alles meine Meinung

Ich hoffe euch ist klar, dass ich am liebsten jeden Satz mit >Meiner Meinung Nach< angefangen hätte. Jede Frisur und jeder Haarschnitt hat etwas wenn es gut gemacht ist. Köpfe, egal ob Mama oder nicht, sollten nicht unordentlich, ungepflegt oder nach drei Tage Regenwetter aussehen. So fühlt sich Frau auch gut. Wenn Frauen sagen sie müssen nicht gut aussehen, glaube ich das nicht. Es liegt in der Natur der Frau sich in seinem Körper wohl zu fühlen durch das Aussehen. Das hat nichts mit Oberflächlichkeit zutun. Die Umwelt nimmt einen meist nur kurze Augenblicke war und diese werden vom äußeren Erscheinungsbild beeinflusst. Damit meine ich keinen Schönheitswahn, sondern einfach nur eine gewissen Grundschönheit. Nicht nur bei Frauen, bei Jedem. 

Also ihr Lieben da draußen, ihr seid alle schön. Bändigt das Sauerkraut oder die Löwenmähne auf eurem Kopf wie ihr wollt. Ob kurz oder lang, alles kann gut und gepflegt aussehen. Oder was meint ihr? 

Sonntag, 17. Mai 2015

Ein leckerer Apfelkuchen


Heute ist World Baking Day 2015 und dazu habe ich ein einfaches Rezept für einen leckeren Apfelkuchen mit Gitter den ich meinem Freund zum Männertag gebacken habe.
Benötigt wird:
Teig 300 g Mehl, 200 g Butter, 175 g Zucker, 1 Ei
Belag 1 kg Äpfel, 2 Eier, 250 ml Sahne, 1 Pck. Vanillepuddingpulver, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Handvoll Zucker, 2 El Zimt

Zubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl, Butter, Zucker und Ei zu einem Teig verrühren und kneten, anschließend in den Kühlschrank stellen. 
Eine Springform mit Backpapier auslegen und mit zwei
Drittel des Teiges den Boden der Form auskleiden und einen ca. 3 cm hohen Rand formen. 
Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einer Schüssel mit Zucker und Zimt die Äpfel gleichmäßig durchschütteln. 
Für den Guss Sahne, Eier, Vanillezucker und Puddingpulver Klümpchenfrei verquirlen. Die Äpfel in der Springform auf den Teig verteilen, den restlichen Teig ausrollen und in 1 bis 2 cm breite Streifen schneiden. Diese über die Äpfel legen, sodass ein Gitter entsteht. Nun den Guss über die Äpfel und das Gitter gießen, die Gitter schön damit bestreichen, dann werden sie goldgelb. 

Den Kuchen ca. 1 Stunde bei 180 Grad im Ofen backen. 

Ich wünsche frohes Backen!!!

Donnerstag, 14. Mai 2015

Schnell gemachter Snack: Schinken-Käse-Crossaints

Für ein Fotoshooting vor 2 Wochen habe ich nach einem leckeren Snack gesucht. Da wir in der Natur waren bot sich Fingerfood an. Auf einem meiner lieblings Blogs zum Thema Essen bin ich fündig geworden. Leckere Schinken-Käse-Crossaints. 

Ihr benötigt:

Frischen Blätterteig, 125g Schinkenwürfel, 80g Gouda (mit Emmentaler funktioniert es auch super), 1 Ei, 2 EL Milch, 1 Prise Muskat und etwas Pfeffer.

Und so geht es:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ei, Milch, Muskatnus und Pfeffer gut verrühren. Den Blätterteig ausbreiten und damit bestreichen. 3/4 des Schinken und Käse darauf verteilen. Den Blätterteig in 8 gleiche Rechtecke schneiden und diese nochmal diagonal zerschneiden. Die Dreiecke von der breiten Seite zur spitzen aufrollen. DIe kleinen Crossaints auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen. Das ganze mit etwas Schinken und Käse bestreuen und für 15 bis 20 Minuten backen. Am besten schmecken sie nach einer kurzen Abkühlphase und frisch, aber auch kalt. 
Guten Appetit.

Samstag, 9. Mai 2015

Ich hätte gern ein Stück Pizza

Es ist zwar schon spät, aber ich trage schon seit Tagen diese Geschichte mit mir herum und da ich vorhin auf dem Sofa eingeschlafen bin, habe ich jetzt wieder Energie um sie nun aufzuschreiben. 
Letzte Woche Mittwoch hatte ich einen Arzttermin im Barocken Viertel bei uns in der Neustadt (Hauptstraße/Königsstraße). Ich war zu Fuß unterwegs mit dem Kinderwagen und entschloss mich anschließen noch eine Runde über die Hauptstraße zu gehen (das ist eine kleine Einkaufsmeile mit kleinen Cafés und Lädchen). Das Wetter war herrlich und es war so gegen 11:30 Uhr, die arbeitende Bevölkerung bereitete sich auf die Mittagspause vor. Ich beschloss mir zum Mittag ein Stück Pizza zu gönnen und wollte meinem Liebsten (der von der Frühschicht bald kommen würde) auch gleich etwas mitbringen. Das Baby im Kinderwagen schlief fein und genoss die Luft und Atmosphäre. 

Ein Stück Mozzarella und zwei Stück Thunfisch

Am Pizzastand angekommen waren noch zwei, drei Leute vor mir und ich stellte mich in die Schlange. Nebenan wartete schon ein, in Anzug gekleideter, Mann der die ganze Zeit nur auf sein Handy schaute (bestimmt am Facebook und Mails checken) und gar nichts von seiner Umwelt mitbekam.
Der Pizzabäcker wirbelte vor seinem Ofen rum und war ganz schön gestresst. Nach 5 Minuten konnte ich dann meine Bestellung aufgeben, ein Stück Mozzarella und zwei Stück Thunfisch ( ein Stück kostet 2,50 € und eine ganze Pizza 5 €). Der Pizzabäcker meinte ich solle mich kurz hinsetzen, dauert etwa 15 bis 20 Minuten, er macht sie ganz frisch. Verstanden hatte ich das nicht so recht, da noch Pizzas da waren, aber ok. Während ich so wartete und meine Umwelt beobachtete, der Mann im Anzug war immer noch da und starrte auf sein Handy, kam eine ältere nette Dame. Diese bemerkte auch recht schnell, dass man hier etwas länger Geduld haben muss, denn der Pizzabäcker verschwand nach meiner Bestellung im Hintergrund und war nicht mehr ansprechbar. Ich kam mit der netten Frau ins Gespräch, früher als Kind habe ich mich oft über meine Oma aufgeregt, dass die immer mit Fremden im Konsum reden musste, das war mir immer peinlich und nun bin ich selber so. Die Frau kramte in ihrer Tasche und murmelte zu mir, dass sie sonst eher der >Kartenbezahlmensch< ist und aber immer einen >Notfünfer< für Essen dabei hat. In der Zwischenzeit stellten sich zwei andere Damen an und die alte Damen sagte freundlich sie wäre schon eher da gewesen und vor ihnen dran. Ich bestätigte das und regte mich innerlich auf, dass die Frauen nicht mal ein kleines Lächeln für die ältere Dame übrig hatten. 


10 Minuten waren vergangen und endlich konnte die Frau auch ihr Stück Pizza bestellen, der Mann im Anzug hatte inzwischen seine Pizza bekommen, nach weiteren 5 Minuten war ihr Stück fertig, was mich stark wunderte, denn sie hatte auch Mozzarella genommen, extra wegen mir, weil sie dachte wenn der Pizzabäcker einmal eine Mozzarella frisch macht, bekommt sie ihr Stück auch gleich.
Jedenfalls beschloss sie sich zu mir zusetzen und wir kamen ins Gespräch. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass der Pizzabäcker meine Bestellung nicht vergessen hat, vertiefte sich mein Gespräch mit der lieben Frau.
Sie erfreute sich an meinem kleinen Baby, was immer noch so lieb schlief und erwähnte, dass ihr Mann gestorben sei und sie das alles noch nicht so verarbeitet hat. Mit tränen in den Augen sprach sie von ihren zwei Söhnen, die ihr bei der Organisation der Beerdigung nicht helfen konnten, weil sie in Deutschland verstreut wohnen. Seitdem ihr Mann tot sei ist sie nicht mehr sie selber, sie muss sich zum Essen zwingen, dabei war sie früher eine studierte lebensfrohe Kräuterfee (Sie hält viel von Homöopathie und gab mir den Tipp, dass Tomatensaft vor Sonnenbrand schützt). Auch Kinder sind für sie wichtig, sie hätte eigentlich noch eine Tochter, die aber leider während der Schwangerschaft verstarb, aber sie passt gern und oft auf die Nachbarskinder auf wenn der Kindergarten mal wieder streikt.
Insgeheim fragte ich mich immer wieder warum sie mir das alles erzählte und kam zur Erkenntnis, dass ihr das einfach gut tut. Die nette Dame hatte ihr Stück Pizza aufgegessen und mir viel auf, dass ich meine immer noch nicht hatte, jeder Andere wäre schon gegangen, keine Ahnung warum ich das nicht gemacht hab. Die nette Kräuterfee verabschiedete sich von mir und wünschte mir alles Gute. 

Nach einer dreiviertel Stunde...

war meine Pizza immer noch nicht fertig, das kann doch nicht sein. Ich stellte den Pizzabäcker erneut zur Rede und es kam heraus, dass er dachte ich wollte jeweils eine ganze Pizza, selbst wenn es so gewesen wäre, müssten die schon dreimal fertig gewesen sein, egal. Völlig aufgelöst und überfordert wollte er erneut anfangen mit meiner Bestellung, keine Ahnung warum, da rief ich nur, dass ich die zwei ganzen Pizzen nehme und gut ist, Hauptsache ich kann bald essen.

Die Mittagspause der arbeitenden Bevölkerung war inzwischen rum und nun fing der Pizzabäcker an mir sein Leid zu klagen. Er hätte schon zwei Aushilfen eingestellt, aber was nützen die wenn die keine Pizza backen können. Seine Kunden wüssten es dauert zwar lange, aber dafür schmeckt es. Beim Aufzählen seiner Zutaten für die perfekte Tomatensoße (Tomaten, Olivenöl und Balsamico) verpackte er mir die zwei Pizzen, ein Stück bekam ich zum gleich essen.
Erst wollte ich mich ja aufregen und beschweren, aber dann empfand ich es gar nicht als so schlimm. Ich habe zwar lang gewartet, aber hatte ja auch ein nettes Gespräch. Zufrieden machte ich mich auf den Heimweg und ließ die letzten zwei Stunden auf mich wirken. Ich hatte das Gefühl zwei Menschen etwas Gutes getan zu haben. In der ganzen Alltagshektik strömen wir auf den Straßen aneinander vorbei ohne zu wissen welches Schicksal jeder mit sich herum trägt. Hin und wieder wirkt ein kleines Lächeln Wunder und manchmal sollte man sich einfach mal Zeit nehmen. 

Montag, 4. Mai 2015

Dank der App >Wer macht´s< Tierversuchsfrei durchs Leben

In unserer Gesellschaft werden leider immer noch viel zu viele Produkte mit Hilfe von Tierversuchen hergestellt. Besonders in der Kosmetikbranche müssen Tier für unsere Schönheitsansprüche leiden. Dank einer App für das Smartphon von Animal´s Liberty kann man herausfinden welche Firmen Tierversuche durchführen um diese zu boykottieren. Tierversuche sind grausam und überhaupt nicht mehr nötig, es gibt einige Alternativen auf die Firmen zurückgreifen könnten. Es ist sogar so, dass viele Tierversuche völlig Sinnlos und irrelevant sind. Hier ein Artikel von PETA zu diesem Thema.

Zurück zur App. Diese ist ganz simpel und einfach erklärt. In der Suchmaske gibt man den Hersteller oder das Produkt ein und erhält durch verschieden farbige Labels (rot, gelb, grün, schwarz) sofortige Auskunft mit, wenn vorhanden, Stellungnahmen der jeweiligen Hersteller. 
Zur App

Das ganze gibt es aber auch direkt im Internet. Einfach hier klicken.

Anhand von Labels die direkt auf das Produkt aufgedruckt sind könnt ihr direkt beim Kaufen erkennen ob das Produkt Tierversuchsfrei ist. Hier habe ich euch eine Übersicht verlinkt.  Ich finde diese Möglichkeit der Transparenz klasse, auch wenn ich teilweise geschockt war wer alles Tierversuche durchführt. Was meint ihr dazu? 

Eierlikör - Creme

Und hier kommt ein schnelles Rezept meiner Mutti für alle Eierlikör-Liebhaber.

Zutaten: 2 große Becher Magerquark, 4 Päckchen Quarkfein, 500 ml Milch und 250 ml Eierlikör.

Zubereitung: Milch, Eierlikör und Quarkfein mit dem Handmixer auf niedriger Stufe glatt rühren und den Quark nach und nach unterheben bis alles schön cremig ist. Vor dem Verzehr in den Kühlschrank stellen und anschließen genießen.
Meine Mutti wünscht: Guten Appetit!

Cheesecake mit Schokoswirl

Am Sonntag habe ich endlich mal wieder gebacken und dann gleich so etwas Leckeres wie ein Cheesecake mit Schokoswirl. Ich bevorzuge ja leichte und einfache Backrezepte und dies ist so eins. 

Einkaufsliste:

Für den Boden: 125g Butter, 90g brauner Zucker, 180g Mehl, 1 Prise Salz
Füllung: 500g Frischkäse, 300g Magerquark, 200g brauner Zucker, 1 TL Speisestärke, etwas Vanille aus der Vanillemühle, 3 Eier
Schokoswirl: 100g Zartbitter Kuvertüre, 100ml Sahne

So wird es gemacht:
Den Backofen auf 190 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Butter in der Mikrowelle oder in einem Topf zergehen lassen, Zucker hinzu geben und und etwas abkühlen lassen. Mehl und Salz dazu geben und zu einem Teig verrühren. Den Teig in einer, mit Backpapier ausgelegten, Springform verteilen, festdrücken und auf mittlerer Schiene für 15 Minuten goldbraun im Ofen backen lassen. Danach den Ofen auf 160 Grad herunter drehen. 

Für die Füllung werden Frischkäse, Magerquark und Zucker cremig gerührt und die Speisestärke und Vanille dazu gegeben. Jedes Ei 30 Sekunden lang unterrühren. 

Die Kuvertüre wird für den Schokoswirl klein gehackt und in der erwärmten Sahne (vom Herd nehmen) geschmolzen bis es eine glatte Masse ergibt. 

Auf dem goldbraunen Teig wird die Hälfte der Frischkäsemasse verteilt, dann die Hälfte der Schokolade darauf verteilen und mit einem Zahnstocher oder einer Gabel ein Swirlmuster (ähnlich wie beim Rührkuchen) einarbeiten. Dieses wird mit dem Rest der Frischkäsemasse und Schokolade wiederholt.

Das ganze muss etwa 35 bis 40 Minuten backen und anschließend 1 Stunde im Ofen ruhen. 
Vor dem Verzehr empfiehlt es sich den Kuchen 3 Stunden kalt zu stellen. Ich habe ihn gestern aber auch schon nach 1,5 Stunden kälte verzehren können. 

Ist zwar eine Kalorienbombe, aber lohnt sich :) Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit.

Rezept gesehen bei >Experimente aus meiner Küche<.